TiertransporteVerendet im Niemandsland

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Lange Transporte über viele Grenzen hinweg sind für die Tiere eine Qual.
Lange Transporte über viele Grenzen hinweg sind für die Tiere eine Qual.
IMAGO/Depositphotos

Wochenlang werden zwei deutsche Tiertransporte an der türkischen Grenze festgehalten. Sie können nicht vor und nicht zurück. Am Ende sterben alle Tiere – weil Behörden versagten und Regeln sind, wie sie sind.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

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Der Horror beginnt, soweit es sich rekonstruieren lässt, am 12. September, einem Donnerstag. Im Süden Brandenburgs brechen zwei Lastwagen auf in Richtung Türkei. An Bord: 69 trächtige Färsen – junge Rinder aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, die ihr erstes Kalb erwarten. Die Fahrer haben alle nötigen Papiere beisammen, darunter auch eine Bescheinigung der Veterinäre des brandenburgischen Landkreises Elbe-Elster. Das Amt sieht offenbar kein Problem, auch nicht mit Tierseuchen. Ein grauenvoller Irrtum.

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