Landwirtschaft:Kampf der Qual

Lesezeit: 3 min

Ferkelschwänze dürfen nur noch in Ausnahmefällen kupiert werden – eine der neuen Regelungen zum Tierwohl, die Kritiker nicht zufriedenstellen. (Foto: DPA)

Nach langem Ringen hat sich die Bundesregierung auf strengere Regeln für die Tierhaltung verständigt. Doch Tierschützern sind sie immer noch viel zu zahm.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Das Leben einer Kuh kann trist sein. Monate am Stück verbringen manche von ihnen im Stall, von einer Weide können sie nur träumen. Herumlaufen können sie auch nicht, denn sie stehen am Strick oder an einer Kette – in Anbindehaltung. Rund jeder zehnten Milchkuh ergeht es so, nach Zahlen des bundeseigenen Thünen-Instituts waren das im Jahr 2020 noch mehr als 400 000 Tiere. Doch die Praxis soll enden.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusMedizin
:Wie ungesund sind hochverarbeitete Lebensmittel?

Studien legen nahe, dass stark prozessierte Nahrung der Gesundheit schadet. Aber woran genau liegt das, und gilt es für alle Produkte gleichermaßen? Was Experten sagen.

Von Werner Bartens

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: