AgrarpolitikWarum Tierschützer an der Politik verzweifeln

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Viele Tierheime sind seit den Corona-Jahren überfüllt, einige beklagen eine „Katzenflut“. Die erhoffte finanzielle Unterstützung durch den Bund bleibt wohl wieder aus.
Viele Tierheime sind seit den Corona-Jahren überfüllt, einige beklagen eine „Katzenflut“. Die erhoffte finanzielle Unterstützung durch den Bund bleibt wohl wieder aus. (Foto: Martin Schutt/dpa)

Überfüllte Tierheime, Grausamkeiten in Ställen und Schlachthöfen – und keine Aussicht auf Besserung. Die Stimmung unter Tierschützern ist miserabel. Und dann ist auch noch ein Metzger Landwirtschaftsminister.

Von Thomas Hummel

Jetzt wirft der Präsident des Deutschen Tierschutzbunds der Bundesregierung sogar „handfesten Wortbruch“ vor. Der Grund: Im gerade festgezurrten Haushalt für 2026 fehlt ein Fördertopf für Tierheime, obwohl Union und SPD im Koalitionsvertrag Finanzhilfen versprochen hatten. „Wer so handelt, nimmt bewusst in Kauf, dass viele Einrichtungen an den Rand des Ruins gedrängt werden“, schimpft Thomas Schröder. Er spricht von steigenden Kosten, wachsenden Tierzahlen und zunehmender Not. „Diese politische Ignoranz“ der Regierung sei ein fatales Signal, so Schröder.

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