Tiergartenmord:"Ich werde nicht die Wahrheit sagen"

Lesezeit: 4 min

Mutmaßlicher Auftragsmord an Georgier

Mord im Berliner Tiergarten im August 2019: Beamte der Spurensicherung haben am Tatort einen Faltpavillon aufgebaut.

(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Seit gut einem Jahr steht ein mutmaßlicher russischer Agent vor Gericht, der in Berlin einen Regimegegner erschossen haben soll. Ein Zeuge hat ihn erkannt. Doch die Bundesregierung zögert noch immer mit einer harten Gegenreaktion.

Von Ronen Steinke, Berlin

Wie lebte es sich so als russischer Agent mit der Lizenz zum Töten? Ganz gut anscheinend, das Gehalt reichte für eine teure Wohnung in Moskau, ein Porsche Cayenne stand vor der Tür. Manchmal, so ist zu erfahren, ist der Agent zu Dienstreisen aufgebrochen, die dann mehrere Wochen dauerten. Zum Beispiel nach Kirgisistan, als es dort 2010 zu einem Umsturz kam und der Präsident eilig aus dem Land gebracht werden musste. Zu Hause in Moskau sei dann die Schwiegermutter gekommen, um Katja, der Frau des Agenten, mit den Kindern zu helfen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Nobody is immune to the neck kiss; SZ-MAGAZIN
Liebe und Partnerschaft
»Slow Sex hat etwas sehr Meditatives«
Kueche praktisch
Küchenplanung
"So breite Schubladen wie möglich"
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Enjoying spring on my balcony; Drinnen
Wohnen
Wie Räume unsere Gesundheit beeinflussen
SZ-Magazin
Wissen
Halt mich
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB