Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mario Voigt hat sich festgelegt: Mit ihm und der CDU werde es nach der Landtagswahl im September weder eine Koalition mit der Linken von Ministerpräsident Bodo Ramelow noch mit der als rechtsextrem eingestuften AfD mit ihrem Chef Björn Höcke geben. Voigt trat damit am Samstag auf einer Landesvertreterversammlung in Ilmenau Diskussionen entgegen, dass die CDU bei absehbar schwierigen Mehrheitsverhältnissen auch neue Wege gehen müsse, um einen AfD-Ministerpräsidenten zu verhindern. Ministerpräsident Ramelow warf Voigt eine Verharmlosung der AfD durch eine Gleichsetzung mit der Linken vor.