Thilo Bodes PlädoyerMehr Krawall, bitte!

Lesezeit: 4 Min.

Greenpeace-Rumms: Ein SUV steckt 2023 scheinbar im Boden vor dem Brandenburger Tor.
Greenpeace-Rumms: Ein SUV steckt 2023 scheinbar im Boden vor dem Brandenburger Tor. (Foto: Paul Zinken/dpa)

Ex-Greenpeace-Chef und Foodwatch-Gründer Thilo Bode, 78, hat seine Autobiografie geschrieben. Er gibt ein paar Fehler zu und übt scharfe Kritik an der westlichen Entwicklungshilfe. Für die heutige Umweltbewegung hat er Tipps.

Rezension von Thomas Hummel, München

Wenn ein 78-jähriger früherer Anführer der Umweltbewegung erklärt, was in der heutigen Umweltbewegung so alles falsch läuft, kann das leicht schiefgehen. Wer von den heute Aktiven bei Klimaschutz- oder Entwicklungsorganisationen will sich schon von einem alten Herrn belehren lassen? Vielleicht ist es Thilo Bode deshalb wichtig, im Gespräch mit der SZ einen Halbsatz dazwischenzuschieben: „Ich will hier nicht als Nachtreter oder Nestbeschmutzer auftreten, ich war ja immer Teil dieser Entwicklung, ich darf mich nicht ausnehmen.“

Zur SZ-Startseite

Umweltschutz
:Operation Mundtot

Vor Gericht haben Umweltorganisationen schon viele Siege gegen Konzerne eingefahren. Nun drehen Unternehmen zunehmend den Spieß um – und klagen auf horrende Summen, um Greenpeace und Co. zu schaden.

Von Michael Bauchmüller

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: