ThailandRegierung und Rebellen vereinbaren Friedensgespräche

Die thailändische Regierung hat sich erstmals mit einer seit 2004 aktiven muslimischen Rebellengruppe auf Friedensgespräche geeinigt. Eine entsprechende Übereinkunft unterzeichneten Vertreter der Regierung und der Gruppe Nationale Revolutionäre Front.

Die thailändische Regierung hat sich erstmals mit einer seit 2004 aktiven muslimischen Rebellengruppe auf Friedensgespräche geeinigt. Eine entsprechende Übereinkunft unterzeichneten Vertreter der Regierung und der Gruppe Nationale Revolutionäre Front (BRN) in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur.

Wenige Stunden später traf die thailändische Regierungschefin Yingluck Shinawatra zu Gesprächen mit ihrem malaysischen Kollegen Najib Razak in der malaysischen Hauptstadt ein. Die beiden Politiker wollten das Thema der Rebellion im äußersten Süden Thailands erörtern, die bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu Malaysia gehörte.

Die Region liegt nahe der Grenze zu Malaysia, ihre Einwohner sind mehrheitlich muslimischen Glaubens. Die Aufständischen kämpfen seit neun Jahren für eine größere Unabhängigkeit der Region von Bangkok. Bei Anschlägen und Kämpfen mit der Armee wurden bisher mehr als 5500 Menschen getötet.

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