Schon immer war klar, dass die Republikaner bei den Kongresswahlen in den USA im Herbst Gefahr laufen, ihre erst vor zwei Jahren errungene Mehrheit im Repräsentantenhaus wieder zu verlieren. Mit gegenwärtig vier Stimmen ist sie denkbar knapp. Nun steht zunehmend die Frage im Raum, ob sie auch den Senat verlieren könnten – was lange als nahezu ausgeschlossen galt. Rund acht Monate vor den sogenannten Zwischenwahlen (weil sie genau zwischen den Präsidentschaftswahlen stattfinden) haben am Dienstag die Vorwahlen begonnen: In den Staaten Texas, Arkansas und North Carolina konnten die Wählerinnen und Wähler über die Kandidaten der beiden großen Parteien entscheiden.
Vorwahlen in den USADer Demokrat, der Republikaner das Fürchten lehren könnte
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In Texas haben sich die Demokraten für einen Mann der Mitte entschieden: James Talarico. Sie hoffen, dass sie mit ihm als Kandidaten den Republikanern einen Sitz im Senat abnehmen können.
Von Charlotte Walser, Washington
