Tesla:Stillstand in der Gigafactory

Lesezeit: 3 min

Tesla: Der US-Elektroautobauer Tesla erweiterte seine Pläne um eine Batteriefabrik - hier im Rohbau zu sehen. Das hat den Fortgang in Grünheide verzögert.

Der US-Elektroautobauer Tesla erweiterte seine Pläne um eine Batteriefabrik - hier im Rohbau zu sehen. Das hat den Fortgang in Grünheide verzögert.

(Foto: Patrick Pleul/DPA)

Die Fabrik des US-Autobauers Tesla sollte zeigen, wie schnell auch in Deutschland Industrieprojekte vorangehen können - hat sie aber nicht. Und das liegt auch an Tesla selbst. Über Tricks und sehr unterschiedliche Mentalitäten, die hier zu Werke gehen.

Von Jan Heidtmann, Berlin

Gute 25 Minuten dauert der Rundflug über die vierte Gigafactory von Tesla und er wirkt etwas gespenstisch. Seit zwei Jahren filmen zwei Fans aus Berlin, die sich Wolfpack nennen, den Bau der Autofabrik im brandenburgischen Grünheide mit Drohnenflügen. Ihr Video vom Anfang dieses Jahres zeigt eine inzwischen ziemlich komplette Produktionsstätte. Presswerk, Lackiererei, Endmontage, alles da. Nur wirklich produziert werden darf hier auf dem Gelände am Berliner Autobahnring nicht. Einzig der Bau einiger Testfahrzeuge des Modells Y wurde genehmigt. Unter Planen verdeckt stehen sie nun vor der Fabrik - als gut sichtbares Symbol des Stillstands bei Deutschlands prestigeträchtigster Industrieansiedlung.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Smartphone
Apps, die das Leben leichter machen
Protest gegen Corona-Maßnahmen
Nicht mit uns
Expats Gesellschaft
Leben im Ausland
Für die Liebe ein Leben zurücklassen
Arbeitslosigkeit
"Ohne Sanktionen tanzen uns Hartz-Empfänger auf dem Kopf herum"
Amber Heard vs. Johnny Depp
Euer Ehren
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB