Die Bundesanwaltschaft will härter gegen Frauen vorgehen, die sich der Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staates angeschlossen haben - auch wenn sie nicht gekämpft haben. Generalbundesanwalt Peter Frank sagte Süddeutscher Zeitung, NDR und SWR: "Wir sind der Meinung, dass sich auch bei diesen Frauen die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation bejahen lässt." Entscheiden müsse dies nun der Bundesgerichtshof.
Terrormiliz IS:Mehr Härte gegen IS-Frauen
Eines der wenigen Fotos von Linda W., die im Internet kursieren.
- Frauen, die sich dem IS angeschlossen, aber nicht gekämpft haben, sollen künftig härter bestraft werden können.
- Das sagte der Generalbundesanwalt Peter Frank der Süddeutschen Zeitung, dem NDR und SWR.
- Die Begründung: Auch bei diesen Frauen sei eine Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation nachweisbar.
- Die endgültige Entscheidung liegt beim Bundesgerichtshof.
Von Volkmar Kabisch, Georg Mascolo, Amir Musawy und Nicolas Richter

