TerrorismusSo beinhart wie rückständig

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(Foto: Mohammed Riaz/AP)

Steinzeit-Islamist und Erzterrorist: Der Taliban-Führer Haqqani ist tot. Er gilt als Drahtzieher zahlreicher Anschläge.

Von Tomas Avenarius, München

Einer, dem die Taliban-Führer voller Respekt nachrufen, kann aus Nicht-Taliban-Sicht kein Sympathieträger gewesen sein: "Er war ein Vorbild als Kämpfer und eine der herausragenden Persönlichkeiten des Dschihad." In anderen Worten: Jalaluddin Haqqani war ein Steinzeit-Islamist, ein Erzterrorist und ein Drogenbaron. Wann genau der jetzt von den Taliban offiziell für tot erklärte afghanische Warlord gestorben ist - nach langer Krankheit und mit mehr als 70 Jahren -, ist unklar; möglicherweise ist er seit drei, vier Jahren nicht mehr unter den Lebenden. Für die Kämpfer seines Haqqani-Terrornetzwerks dürfte er bleiben, wie ihn die Taliban beschrieben: "So, wie er Härten ertrug für Allahs Religion in der Blüte seiner Jugend und Gesundheit, so ertrug er im Alter seine Krankheit."

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