Terror in SydneyZwei Attentäter von nebenan

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Blumen und Trauernde am Bondi-Pavillon in der Küstenmetropole Sydney.
Blumen und Trauernde am Bondi-Pavillon in der Küstenmetropole Sydney. (Foto: DAVID GRAY/AFP)

Australiens Behörden versuchen, die Hintergründe der Terrortat aufzuklären, bei der zwei Männer am Sonntag 15 Menschen bei einem jüdischen Fest erschossen haben. Was man bisher weiß.

Von Thomas Hahn, Tokio

Der Montag war in Australien ein Tag der Trauer nach dem Terroranschlag auf eine jüdische Festgemeinde am Bondi Beach in Sydney. Im ganzen Land gab es Gedenkfeiern und Mahnwachen für die 15 Menschen, die abends zuvor ums Leben gekommen waren, obwohl sie einfach nur das jüdische Lichterfest Chanukka hatten feiern wollen. Viele kamen zum Bondi-Pavillon in der Nähe des Tatorts und legten Blumen nieder. Am Abend brachten Mitglieder der örtlichen jüdischen Gemeinde eine Menora, einen siebenarmigen Leuchter. Rabbi Yossi Shuchat sagte: „Gestern war ein tragisches Ereignis, das mit Worten nicht zu erklären ist.“ Die Trauernden sangen Lieder auf Englisch und Hebräisch sowie Australiens Nationalhymne.

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