Terror:"Die Gefahr ist real und so hoch wie seit Langem nicht mehr"

Terror: Hannover im Dezember 2023: Ein Polizist steht an der Weihnachtspyramide am Kröpcke.

Hannover im Dezember 2023: Ein Polizist steht an der Weihnachtspyramide am Kröpcke.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Seit dem Überfall der Hamas häufen sich geplante und ausgeführte Attentate. Wieder scheinen Weihnachtsmärkte im Visier von Islamisten zu sein.

Von Christoph Koopmann und Georg Mascolo, München/Berlin

Das Grundrauschen war nie weg, aber lange war es nur im Hintergrund zu hören. Grundrauschen, damit meinen Verfassungsschützer und Polizisten: die Islamisten, die nie aufgehört haben, übelste Pläne zu schmieden. Aber relativ lange fanden sich in der Statistik verübter oder geplanter Anschläge eben nur relativ wenige Einträge. Das Phänomen schien an Bedeutung zu verlieren im Vergleich zur Hochphase zwischen 2015 und 2017 mit verheerenden Anschlägen in Paris, Nizza, Brüssel und Berlin. Aber neuerdings gehen die Zahlen wieder nach oben, in Brüssel hat im Oktober ein Islamist zwei schwedische Fußballfans erschossen, in Paris hat ein Attentäter am vergangenen Wochenende einen Deutschen erstochen. Und in Deutschland gibt es auffallend viele Festnahmen.

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