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Terror in Russland:Chronologie des Schreckens

In Russland starben in den vergangenen Jahren Hunderte Menschen bei mehreren Terroranschlägen. Eine Übersicht über einige der schlimmsten Attentate. In Bildern

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Bombenanschlag Schnellzug Moskau St. Petersburg, AP

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27. November 2009

Bei einem Anschlag auf den Schnellzug Newski-Express von Moskau nach St. Petersburg sterben 26 Menschen. Etwa 100 weitere werden verletzt. Tage später bekennen sich Islamisten zu der Tat und kündigen einen "Sabotagekrieg" gegen die "blutige Besatzungspolitik" Moskaus im Kaukasus an. Die Attentäter hatten die Bombe auf den Gleisen platziert.

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Terroranschlag Russland 2008, dpa

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6. November 2008

Acht Menschen kommen ums Leben, 28 werden verletzt, als ein Minibus-Taxi auf einem belebten Marktplatz in Wladikawkas, der Hauptstadt der russischen Republik Nordossetien-Alanien, explodiert.

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Terroranschlag Russland 2008, dpa

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17. August 2008

Ein Attentäter rammt mit seinem Kleinlaster ein Polizeiquartier in Nasran und zündet dann eine Bombe. Bei dem Anschlag in der größten Stadt der russischen Teilrepublik Inguschetien sterben mindestens 19 Menschen, etwa 70 werden verletzt. Mehrere Gebäude brennen aus.

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Terror Russland 2007, AP

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14. August 2007

Rettungskräfte neben dem Zug, der nach einer Bombenexplosion in der Nähe des Dorfes Malaja Wischera, etwa 500 Kilometer nördlich von Moskau, entgleist ist. Kein Mensch kam ums Leben, aber etwa 60 wurden verletzt.

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Anschlag Naltschik Russland, dpa

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13. Oktober 2005

Spzialeinheiten stürmen ein Gebäude in der nordkaukasischen Stadt Naltschik, das islamistische Rebellen besetzt halten. In den Gefechten um die Hauptstadt Kabardino-Balkariens sterben mindestens 137 Menschen, unter ihnen 92 Rebellen, 33 Sicherheitsleute und zwölf Zivilisten.

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Bombenanschlag Zug Moskau, dpa

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19. Juli 2005

Bei einem Bombenanschlag auf ein Polizeifahrzeug in Snamenskoje, nordwestlich der tschetschenischen Hauptstadt Grosny, kommen mindestens 14 Menschen ums Leben, 34 werden verletzt.

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Bombenanschlag Zug Russland, dpa

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12. Juni 2005

190 Kilometer südlich von Moskau entgleist ein Zug, als er eine im Gleisbett platzierte Bombe auslöst. 300 Menschen sind an diesem Sonntagmorgen mit dem Zug unterwegs, doch der Anschlag verläuft glimpflich: Nur 15 Menschen, unter ihnen zwei Kinder, werden verletzt.

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Belan Trauerfeier Terroranschlag, dpa

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1. September 2004

Angehörige trauern um die Opfer von Beslan: Tschetschenische Terroristen haben eine Schule in der nordossetischen Stadt überfallen und mehr als 1100 Kinder und Erwachsene dort festgehalten. Die Geiselnahme endet nach drei Tagen in einer Tragödie: Mindestens 335 Menschen sterben, die meisten davon Kinder.

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Terroranschlag Flugzeuge Russland, AP

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24. August 2004

Die Explosionen von Sprengsätzen bringen nahzu zeitgleich zwei Verkehrsflugzeuge im Westen Russlands zum Absturz. 90 Menschen sterben.

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Attentat Grosny Stadium, AP

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9. Mai 2004

Menschen rennen aus dem Stadion in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny, einige Sekunden, nachdem eine Explosion die VIP-Logen des Gebäudes erschüttert hat. Präsident Achmad Kadyrow und neun weitere Menschen sterben.

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Zug Anschlag Jessentuki, dpa

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5. Dezember 2003

Nach einem Anschlag auf einen überfüllten Vorortzug bei Jessentuki in Südrussland bergen Rettungskräfte Verletzte und Tote aus dem Wrack eines Waggons. Bei dem Anschlag kommen mindestens 36 Menschen ums Leben, weitere 150 werden verletzt, viele von ihnen lebensgefährlich.

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Bombenanschlag Grosny Regierungsgebaeude, dpa

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27. Dezember 2002

Rettungskräfte räumen die Trümmer des Regierungsgebäudes in Grosny zur Seite: 55 Personen sterben, nachdem Selbstmordattentäter das Gebäude mit einem Laster und einen Jeep, vollgepackt mit Dynamit, gerammt haben.

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Moskau Dubrowka Theater Anschlag Geiseln, AP

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23. Oktober 2002

Die Terroristen sind schwer bewaffnet und maskiert. Kurz nach 21 Uhr, mitten im zweiten Akt des Musicals Nord-Ost, stürmen sie das ausverkaufte Dubrowka-Theater in Moskau. Die Angreifer, die sich als Tschetschenen zu erkennen geben, nehmen 850 Zuschauer und Darsteller als Geiseln. Nach zweieinhalb Tagen pumpen Spezialeinheiten eine unbekannte Chemikalie in das Ventilationssystem des Gebäudes, einige Minuten später stürmen sie das Gebäude. Sie erschießen die betäubten Terroristen sofort vor Ort. Doch mindestens 129 Geiseln sterben ebenfalls - die meisten von ihnen an Vergiftungen durch die eingeleitete Chemikalie.

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Quelle: sueddeutsche.de/dpa/plin

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