Sie saßen zusammen im Deutschkurs. Zwei-, dreimal sei Mahmoud M. außerdem zum Haareschneiden bei ihm gewesen. Mehr Kontakt hätten sie eigentlich nicht gehabt, sagt der Zeuge in Saal 2 des Oberlandesgerichts in Düsseldorf. Mahmoud M. sei nicht groß aufgefallen, als streng religiös schon gar nicht. Eher ein Einzelgänger. Er habe nur einmal erzählt, dass er in der Türkei – einer Zwischenstation nach der Flucht aus Syrien – Gebetsketten verkauft hat. Aber sonst? Der Zeuge schüttelt den Kopf.
Terrorismus-ErmittlungenDie vielen Namen der Islamisten
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Dokumente aus dem Inneren des „Islamischen Staats“ helfen dem Bundeskriminalamt dabei, untergetauchte Terroristen zu finden. Der Fall des mutmaßlichen Attentäters von Bielefeld zeigt, wie kompliziert das sein kann.
Von Jörg Diehl und Christoph Koopmann, Düsseldorf
