Proteste in Iran„Wir können nicht mehr“

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Sicherheitskräfte setzen am 6. Januar im Basar von Teheran offenbar Tränengas gegen Demonstranten ein, wie Bilder in den sozialen Medien nahelegen.
Sicherheitskräfte setzen am 6. Januar im Basar von Teheran offenbar Tränengas gegen Demonstranten ein, wie Bilder in den sozialen Medien nahelegen. (Foto: UGC /AFP/Anonymous)

Iran erlebt die vierte Protestwelle in acht Jahren – wieder geht es auch um Freiheit, aber dieses Mal besonders um die wirtschaftliche Not. Auf die Straße wagen sich die Ärmeren, die Verzweifelten.

Von Raphael Geiger, Istanbul

Am Abend kann Shanyan nicht sprechen, „bin gerade auf der Straße“, schreibt er in einer Telegram-Nachricht. Shanyan, 24, ist ein junger Teheraner, ein angehender Ingenieur. Einer, der in den sozialen Medien in Kapuzenpulli und Sonnenbrille posiert. „Ich melde mich“, schreibt er und schickt ein paar Emojis: Herzen in den iranischen Farben, grün, weiß und rot. Ein Faust-Emoji. Und eine Sanduhr. Als wäre es nur noch eine Frage der Zeit, bis etwas passiert.

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