TansaniaDie Wahl, die keine ist

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Samia Suluhu Hassan tritt als Kandidatin der Regierungspartei Chama Cha Mapinduzi (CCM) an, um ihre Präsidentschaft fortzusetzen.
Samia Suluhu Hassan tritt als Kandidatin der Regierungspartei Chama Cha Mapinduzi (CCM) an, um ihre Präsidentschaft fortzusetzen. (Foto: ERICKY BONIPHACE/AFP)

Als Samia Suluhu Hassan Präsidentin wurde, haben sich viele Menschen Hoffnung auf mehr Demokratie in Tansania gemacht. Vier Jahre später geht die Regierung brutaler denn je gegen die Opposition vor.

Von Paul Munzinger, Kapstadt

Wer sich in Tansania mit der Regierung anlegt, lebt gefährlich. Selbst wenn er ein Mann Gottes ist. Pater Charles Kitima, Generalsekretär der tansanischen Bischofskonferenz, musste das am eigenen Leib erfahren. Am 30. April dieses Jahres suchte er nach einem Treffen der Bischöfe in der Küstenmetropole Daressalam eine öffentliche Toilette auf, in der sich zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Männer aufhielten. Als er ihnen den Rücken zudrehte, erhielt er einen Schlag auf den Kopf, der ihm den Schädel brach und fast das Leben kostete. „Sie wollten mich töten“, sagt Kitima am Telefon.

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