Afghanistan:Wie die Taliban versuchen eine Regierung zu bilden

Afghanistan: Bezeichnend für die Lage im Land: Afghanen stehen vor einer Bank in Kabul Schlange, um an Geld zu kommen.

Bezeichnend für die Lage im Land: Afghanen stehen vor einer Bank in Kabul Schlange, um an Geld zu kommen.

(Foto: AP/AP)

Die Terrormiliz will in Kabul eine neue Führung vorstellen. Das Elend im Land könnte sie zwingen, bisherige Gegner ins Kabinett zu holen. Und ihnen dürfte klar sein: Nur wenn sie integrativ ist, werden die westlichen Staaten zur Kooperation bereit sein.

Von Tobias Matern

Der Schritt von einer Terrormiliz hin zu einer funktionierenden Regierung ist groß. Zwar hat sich die Taliban-Führung in den vergangenen Jahren als diplomatisch geschickt erwiesen und die USA ausmanövriert, haben auch die Fußsoldaten den Westen auf dem Schlachtfeld zermürbt und die afghanische Armee zur fast kampflosen Aufgabe gebracht. Doch die Lage, mit der die neuen Machthaber Afghanistans nun konfrontiert werden, ist desaströs. Das Land hing wirtschaftlich in großen Teilen am Tropf des Westens, doch diese Geldquelle ist vorerst versiegt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Coronavirus - Portugal
Portugal
Wie lebt es sich in einem durchgeimpften Land?
Formel 1 - GP Spanien - Dietrich Mateschitz
Unternehmer Dietrich Mateschitz
Milliardär, Medienmogul, nicht verfügbar
Robert Habeck Parteivorsitzender von Buendnis 90 Die Gruenen gestikuliert waehrend eines Interview
Robert Habeck
"Wir überwinden alte Vorurteile"
Streit um Grundrente
Ampel-Koalition
So bleibt die Rente nicht sicher
Sarah Hallmann, Berlin
Schwerpunkt Wohnen
Braucht's wirklich so viel Küche?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB