USA und China:Warum Pelosis Reise nach Taiwan so brisant ist

Lesezeit: 4 min

USA und China: Nancy Pelosi mit Taiwans Außenminister Joseph Wu nach ihrer Landung auf dem Flughafen Taipei.

Nancy Pelosi mit Taiwans Außenminister Joseph Wu nach ihrer Landung auf dem Flughafen Taipei.

(Foto: Taiwan Ministry of Foreign Affairs/Reuters)

Noch heute wird die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses auf der Insel vor der chinesischen Küste erwartet. Peking kündigt "ungeheuerliche politische Konsequenzen" an. Einem Bericht zufolge werden chinesische Kampfflieger und Kriegsschiffe an der Grenzlinie in der sensiblen Taiwanstraße gesichtet.

Von Christian Zaschke, New York

Dass Nancy Pelosi während ihrer Asienreise nun doch auch Taiwan besucht, ist kaum mehr überraschend, auch wenn die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses noch am Sonntag den Eindruck zu erwecken suchte, dass sie sich auf Singapur, Malaysia, Südkorea und Japan konzentrieren wolle. So stand es im offiziellen Plan, den ihr Büro an diesem Tag herausgegeben hatte. Das klang in Anlehnung an Walter Ulbrichts berühmtes Diktum bezüglich der Berliner Mauer allerdings so, als stünde da: Niemand hat die Absicht, nach Taiwan zu reisen. Obwohl genau das, wie alle wussten, von Beginn an Pelosis Absicht war.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Salatsauce
Essen und Trinken
Die unterschätzte Kunst der Salatsauce
Sommerferien
Warum tun wir uns den Urlaub mit Kindern eigentlich an?
Corona
"Wir werden die Wiesn bitterböse bereuen"
anne Fleck Müde
Gesundheit
»Kaffee? Probieren Sie mal zwei Gläser Wasser«
Entertainment
"Was wir an Unsicherheit und Komplexen haben, kann ein krasser Motor sein"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB