2050 beziehungsweise möglichst lange ist das Ziel der Atomkraftbefürworter. Dass Kernkraftwerke (hier die Kühltürme des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld in Unterfranken) noch fast 30 Jahre laufen könnten, liegt am Atomkonsens von 2000. Er regelt die Reststrommengen. Wenn jetzt Atommeiler früher als geplant stillgelegt werden und weniger als die ihnen zugestandenen Kilowatts erzeugen, wird die Reststrommenge auf die verbleibenden Anlagen übertragen. Damit könnte sich die Abschaltung bis 2050 hinziehen, damit die vereinbarten 32 Jahre Laufzeit erreicht werden.

Bild: dpa 12. April 2011, 12:262011-04-12 12:26:55 © SZ vom 12.04.2011/rub/isch