SZ-Podcast "Das Thema" Was die Europawahl für Macron bedeutet

2017 ist Macron zum Präsidenten gewählt worden. Seitdem hat er viele Vorschläge gemacht, aber die meisten wurden verworfen. Von der Europawahl hängt viel für ihn ab. Nicht nur seine Durchsetzungskraft in Europa, sondern auch seine Macht in Frankreich.

Emmanuel Macron ist seit seiner Wahl im Jahr 2017 Hoffnungsträger der proeuropäischen Kräfte. Aber von den Reformvorschlägen des französischen Präsidenten sind nicht mehr viele übrig geblieben. Im Elysée-Palast, dem Arbeitsplatz des Präsidenten, betonen Macrons Vertraute, er sei enttäuscht von der Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ihn ausbremsen würde.

Doch auch in seiner Heimat hat Macron Schwierigkeiten. Immer noch setzen ihm die Gelbwesten zu. Seine Beliebtheitswerte sind schlecht. Macron hat nun den Rassemblement National von Marine Le Pen zu seinem Hauptgegner im EU-Wahlkampf erklärt. Das mache er natürlich aus wahltaktischen Gründen, sagt Nadia Pantel. Denn so positioniere sich Macron als einzig vernünftige Alternative zur extremen Rechten. Die SZ-Paris-Korrespondentin spricht in dieser Folge von "Das Thema" außerdem über die Massenproteste in Frankreich, das kaputte Parteiensystem und warum sie sich um die deutsch-französischen Beziehungen keine Sorgen macht.

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