SZ-Podcast "Das Thema" G7: Alles außer Einigkeit

Beim G7-Gipfel in Kanada geht es offiziell um Digitalisierung und Arbeitnehmerrechte. Im Hintergrund steht aber eine grundsätzliche Frage: Hat der Westen noch ein gemeinsames Wertesystem?

Erst steigt Donald Trump aus dem Atomabkommen aus, dann erlässt er neue Strafzölle. Großbritannien will raus aus der EU, Italien wählt auch eine eurokritische Regierung - die Stimmung unter den Regierungschefs der westlichen Welt war bestimmt schon mal besser.

Doch ausgerechnet jetzt setzen sie sich alle an einen Tisch: Am 7. Juni beginnt der G7-Gipfel in Kanada, bei dem sich wie jedes Jahr Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA treffen, um über die wichtigsten politischen Themen zu diskutieren.

Offiziell steht die Geschlechtergerechtigkeit oder die Digitalisierung auf dem Programm, aber eigentlich geht es in Kanada um etwas viel Grundsätzlicheres: Hat der Westen noch ein gemeinsames Wertesystem? Können diese Länder noch gemeinsam globale Probleme lösen oder überwiegen nationalistische Interessen?

Wie stabil der Verbund der G7 ist, beschreibt in dieser Folge von "Das Thema" Stefan Kornelius. Er leitet seit 2000 die Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung und war zuvor einige Jahre US-Korrespondent für die SZ in Washington. Im Podcast erklärt er, wieso die Stimmung zwischen den G7-Staaten gerade so angespannt ist - und was das mit autoritären Regimes wie Russland und China zu tun hat.

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