SZ-Podcast "Auf den Punkt":Wie gefährlich sind die mutmaßlichen russischen Spione?

Lesezeit: 1 min

"Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung. (Foto: SZ)

In Bayreuth sind zwei Männer verhaftet worden. Sie könnten für einen russischen Geheimdienst spioniert haben. Gleichzeitig wird in Berlin einem BND-Mitarbeiter der Prozess gemacht, auch er ein mutmaßlicher, russischer Spion.

Von Christoph Koopmann und Franziska von Malsen

Am Donnerstagmorgen ist bekannt geworden, dass am Tag zuvor im bayerischen Bayreuth zwei Deutschrussen verhaftet worden sind. Ihnen wird Spionage für einen russischen Geheimdienst vorgeworfen. Einer der beiden soll sich sogar bereit erklärt haben, in Deutschland Sprengstoff- und Brandanschläge auf militärisch genutzte Infrastruktur und deutsche Industriestandorte zu verüben. Das Ziel soll dabei gewesen sein, die militärische Unterstützung von Deutschland an die Ukraine zu unterminieren.

Und das ist nicht der einzige Fall: In Berlin ist am heutigen Donnerstag ein Prozess weitergegangen, in dem sich zwei andere Männer verantworten müssen. Der Vorwurf: Auch sie sollen Informationen an einen russischen Geheimdienst weitergegeben haben. Einer der beiden ist Mitarbeiter des BND.

Zwei Fälle, in denen Männer in Deutschland offenbar für russische Geheimdienste tätig waren. Wie gefährlich ist das für die Sicherheit in Deutschland? Darüber spricht in dieser Folge Christoph Koopmann, SZ-Experte für innere Sicherheit.

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Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen

Redaktion: Nadja Schlüter, Johannes Korsche

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