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SZ Espresso vom 5.10.2016:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Der Tag kompakt

Großbritannien rutscht aus den Top 5 der Wirtschaftsgrößen. Das Königreich rangiert beim Bruttoinlandsprodukt nun hinter Frankreich. Grund dafür ist der Absturz des britischen Pfunds nach der Ankündigung der britischen Premierministerin May, den EU-Austritt bis Frühjahr 2019 vollziehen zu wollen. Nun will die britische Regierung mehr für Arbeitnehmer tun, schreibt Björn Finke.

Chemie-Nobelpreis für Entwicklung molekularer Maschinen verliehen. Jean-Pierre Sauvage, Sir James Fraser Stoddart und Bernard L. Feringa erhalten die Auszeichnung für die Synthese der kleinsten Maschinen der Welt. Was genau die Arbeit der Wissenschaftler auszeichnet, erklärt Felix Hütten.

Peer Steinbrück wird Bankberater. Der ehemalige Finanzminister wechselt als Berater zur Bank ING-Diba. Einen Interessenkonflikt sieht der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat nicht. Zur Meldung

Boxer Fury spricht über Suizidgedanken und Kokainkonsum. Der britische Boxweltmeister Tyson Fury hat sich in einem Interview als manisch-depressiv bezeichnet und steht er vor dem Karriereende (Die Details). Er ist krank, und der Sport sollte reagieren, kommentiert Saskia Aleythe.

3 aus 24

"Die Eltern machen Schulkindern unbewusst am meisten Stress". Schulpsychologin Michaela Huber erklärt, wie Eltern ihre Kinder unterstützen können, wenn es in der Schule einmal nicht so gut läuft. Interview von Matthias Kohlmaier

Wann direkte Demokratie gefährlich werden kann. Referenden und Volksentscheide klingen verlockend. In jüngster Zeit zeigt sich jedoch, dass sie ohnehin zerstrittene Gesellschaften noch mehr spalten können. Kommentar von Stefan Ulrich

Wer braucht schon München - wenn er in Marktredwitz wohnen kann. Lange blickten bayerische Großstädter allenfalls mitleidig auf die ländlichen Regionen. Doch nun macht sich eine neue Lust auf das Landleben breit - denn das bietet einige Vorteile. Von Markus Mayr

SZ-Leser diskutieren

Müssen Plattformbetreiber mehr gegen Hass im Netz tun? "Nicht jede Meinung, die als Hass denunziert wird, ist Hass", meint Alfred29. ReinerAlex kritisiert die Moderationspraxis von Facebook: "Einerseits werden Fotos von stillenden Müttern gelöscht, andererseits Hass kommentarlos stehengelassen." Eroland resümiert: "Maßstab sollte das Strafgesetzbuch sein. Damit wird der Meinungsfreiheit genügend Freiraum gegeben." Diskutieren Sie mit uns.

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