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SZ Espresso vom 4.10.2016:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Von Leila Al-Serori

Der Tag kompakt

Strafverfahren gegen Böhmermann eingestellt. Strafbare Handlungen seien "nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachzuweisen", teilt die Staatsanwaltschaft Mainz mit. Satiriker Böhmermann hatte Ende März ein Schmähgedicht vorgetragen, dass sich gegen den türkischen Präsidenten Erdoğan richtete. Zum Bericht

Iranischer Parlamentspräsident sagt Treffen mit Gabriel ab. Ali Laridschani wäre der höchstrangige Gesprächspartner des Bundeswirtschaftsministers auf dessen Iran-Reise gewesen. Grund ist möglicherweise, dass Gabriel das Existenzrecht Israels angesprochen hatte. Mehr dazu

Britisches Pfund stürzt ab. Premierministerin May macht mit ihrer Brexit-Ankündigung die Anleger nervös: Das Pfund fällt auf den tiefsten Stand seit Jahren. Die Details

Physik-Nobelpreis geht an drei Quantenforscher. Die Briten David J. Thouless, F. Duncan M. Haldane und J. Michael Kosterlitz werden für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der theoretischen Festkörperphysik ausgezeichnet. Worum es bei ihrer Forschung geht, erklärt Marlene Weiß.

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Die heimliche Klammer zwischen ganz rechts und ganz links. Ein Doppelinterview mit Rechtspopulistin Petry und Linken-Fraktionschefin Wagenknecht zeigt, wie sehr sich linker und rechter Rand angenähert haben. Die Gemeinsamkeiten sind groß - und gefährlich. Kommentar von Constanze von Bullion

Deutschland, Land der Risse, Land der Brüche. Die Teilung Deutschlands in Ost und West ist überwunden, eine Vielzahl gesellschaftlicher Spaltungen ist an ihre Stelle getreten. Sie reichen tief - und haben Zerstörungskraft. Von Heribert Prantl

Lob auf den ersten Tag nach dem Oktoberfest. Der Tag nach der Wiesn ist der Tag der verkaterten Touristen. Und darum der schönste Tag der ganzen Wiesn-Zeit. Von Nadja Schlüter

SZ-Leser diskutieren

Sozialer Frust und Nationalismus: Eint Linke und Rechte mehr als sie trennt? Peter.1949 glaubt, dass beide "sicher auch Schnittmengen" haben. "Der Frust über die Abhängigkeit der Politik, über die US-Dominanz und Volksferne zählen da wahrscheinlich dazu." Aber "rechte Politik wird niemals Sozialausgleich oder das Wohl der kleinen Leute im Auge haben, sondern nur nationale Größe, Kampf der Kulturen und Nationen - und wird letztlich immer in Krieg münden." Gleichstellungsbeauftragter schreibt: "Was bleibt und was eint, ist der Protest. Kein Wunder also, dass Protestwähler mal von links, mal von rechts eingefangen werden. Man ist halt 'dagegen'- eine destruktive Einstellung." Diskutieren Sie mit uns.

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