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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Anschlag von Halle: Tatverdächtiger Stephan B.

Stephan B. wurde am Donnerstag in Karlsruhe einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

(Foto: dpa)

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Der Tag kompakt

Terrorist von Halle gesteht rechtsextremistischen Anschlag. Das hat Stephan B. dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs bestätigt. Ermittlern zufolge sei noch unklar, ob er alleine gehandelt hat oder Teil einer rechtsterroristischen Vereinigung ist. Zur Meldung Der Terror fand zwar in Halle statt, aber die Angst ist für viele Juden und Muslime ein dauerhafter Begleiter, schreiben SZ-Autoren.

Äthiopiens Ministerpräsident Ahmed erhält Friedensnobelpreis. Der 43-Jährige wird für seinen Einsatz für Frieden und vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem äthiopischen Nachbarland Eritrea ausgezeichnet. Allerdings führte seine Politik auch zu neuer Gewalt und Machtkämpfen, schreibt Thomas Hummel.

Türkische Offensive in Nordostsyrien: Mehr als 70 000 Vertriebene in 48 Stunden. Der türkische Angriff auf das Nachbarland hat massive Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Eine Expertin warnt: Die bereits angespannte humanitäre Situation könnte sich noch verschärfen. Die Türkei bleibt dabei, dass ihre Offensive richtig sei, und fordert die Solidarität der Nato-Partner. Die Einzelheiten

EU und Großbritannien starten neue Verhandlungsrunde. Ratspräsident Tusk wollte eine Einigung schon öffentlich für unmöglich erklären. Nun gibt es offenbar doch noch Hoffnung. Ein Diplomat spricht von einem Tunnel "mit einem sehr kleinen Licht am Ende". Hintergrund ist offenbar ein gutes Gespräch zwischen Premier Johnson und Irlands Regierungschef Varadkar. Mehr Informationen

Messerattacke in Manchester. Bei einem Messerangriff in einem Einkaufszentrum der englischen Stadt sind vier Menschen verletzt worden. Ein ungefähr 40 Jahre alter Mann wurde wegen Terror-Verdachts festgenommen. Die Anti-Terror-Einheit hat laut Polizei die Ermittlungen übernommen. Die Details

Jennifer Morgan wird SAP-Co-Chefin. Die 48-Jährige ist damit die erste weibliche Vorstandsvorsitzende bei einem Dax-Unternehmen, das sie gemeinsam mit Christian Klein führen wird. Zuvor war Konzern-Chef Bill McDermott überraschend zurückgetreten. Einen konkreten Grund für dessen Schritt nannte das Unternehmen zunächst nicht. Von Stefan Mayr und Veronika Wulf

Nike stellt umstrittenes Oregon Project ein. Die Gesamtsituation sei für die Läufer zu einer "unfairen Belastung" geworden, begründet der Konzern seine Entscheidung. Vor Kurzem wurde Alberto Salazar, Gründer und Cheftrainer des Projekts, wegen Doping-Vergehen für vier Jahre gesperrt. Die deutsche WM-Dritte Konstanze Klosterhalfen braucht damit eine neue sportliche Heimat. Mehr Informationen

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Braune Pest. Deutschland hat ein massives Problem mit dem Rechtsextremismus. Der Kampf gegen diese wachsende Gefahr müsste auf der politischen Agenda eigentlich ganz oben stehen - tut er aber nicht. Kommentar von Ferdos Forudastan

"Inshallah werden wir siegen." Die Türkei befindet sich im Kriegstaumel - selbst die Religionsbehörde lässt für die Offensive in Nordsyrien beten. Verletzte gibt es aber auch auf dem eigenem Staatsgebiet. Von Christiane Schlötzer und Paul-Anton Krüger

Bayern lockert die Sargpflicht. Wer im Freistaat stirbt, brauchte bislang einen Sarg. Nun hat der Landtag beschlossen, dass auch Bestattungen in einem Leichentuch zulässig sind - aber nur, wenn der Friedhofsbetreiber einverstanden ist. Von Johann Osel

SZ-Leser diskutieren

Fall Goulard - Vorgeschmack auf eine schwierige Zukunft im EU-Parlament? Dass die französische EU-Kommissionskandidatin Goulard durchgefallen ist und Frankreichs Präsident Macron der designierten Kommissionspräsidentin von der Leyen die Schuld gibt, kommentiert der Leser Droschkenkutsche folgendermaßen: "Es ist schwer zu begreifen, dass eine Person, die derart kritisiert wird, sich überhaupt zur Wahl stellt." Anasemanini schreibt: "Mittelfristig sollte die Kommission stärker mit dem Parlament verzahnt werden als mit den nationalen Regierungen. Dann könnte man dort zukünftig auch den Spitzenkandidaten verankern." Diskutieren Sie mit.