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SZ Espresso:Nachrichten des Tages - der Überblick für Eilige

Syria Kurds

US-Soldat (vorn) an der syrisch-türkischen Grenze.

(Foto: AP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

USA planen Truppenabzug aus Syrien. Es sei Zeit, aus den "lächerlichen endlosen Kriegen" herauszukommen, schreibt US-Präsident Trump auf Twitter. Die Bundesregierung und die EU warnen die Türkei vor einer Militäroffensive in Nordsyrien, die Syrischen Demokratischen Kräfte sind entsetzt. Die Gefahr ist, dass in Syrien eine neue Front entsteht, kommentiert Paul-Anton Krüger. Allerdings scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen, analysiert Christiane Schlötzer.

Bundesrichter: Trump soll Steuererklärungen vorlegen. Der Richter lehnt das Argument der Anwälte Trumps ab, wonach amtierende US-Präsidenten immun gegen Strafverfolgung seien. Eine Buchhaltungsfirma kündigte bereits an, der Anordnung folgen zu wollen. Zu den Einzelheiten

Medizin-Nobelpreis für Zellforscher aus USA und Großbritannien. Die Wissenschaftler werden für die Entdeckung molekularer Mechanismen geehrt, mit denen Zellen den Sauerstoffgehalt wahrnehmen. Die Auszeichnung ist mit neun Millionen schwedischen Kronen (etwa 830 000 Euro) dotiert. Von Kathrin Zinkant

Umweltschützer empört über abgeschwächte Klimapläne. Ein neuer Referentenentwurf für ein Klimaschutz-Paket aus dem Umweltministerium mildert die bislang vorgesehenen Maßnahmen der Regierung entscheidend ab. Von Markus Balser

Wilke-Wurst wurde auch an Ikea-Restaurants geliefert. Auch der Möbelkonzern ist vom Rückruf der keimbelasteten Fleischwaren des nordhessischen Wurstproduzenten betroffen. Vergangene Woche waren zwei Menschen gestorben, nachdem sie mit Listerien befallene Wilke-Waren verzehrt hatten. Die Behörden hatten die Produktion des Lieferanten dauraufhin geschlossen. Zum Text

EXKLUSIV Medikamente aus Blutplasma gewinnen immer mehr an Bedeutung. Antikörper können für Therapien nicht künstlich hergestellt werden. Sie stammen aus dem Blutplasma von Spendern. Doch deren Zahl stagniert in Deutschland seit Jahren, auch in anderen EU-Ländern. Von Stefanie Dodt und Astrid Viciano

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

AfD-Funktionär verärgert Parteifreunde mit Wiesn-Selfie. Peter Junker aus Erding hat bei einem Wiesnbesuch ein Gruppenbild mit vier Schwarzen gemacht. Viele AfD-Freunde im Netz reagierten mit allem, was das Wutrepertoire hergibt. Glosse von Johann Osel

"Hochwasser verhindert man nicht, indem man Lichterketten bastelt." Der Schauspieler Fahri Yardim unterstützt die Klima-Aktivisten von Extinction Rebellion. Er findet es richtig, Fridays for Future "eine erwachsene Zuspitzung zur Seite zu stellen". Interview von Lukas Wittland

Hier kommt die Generation ziviler Ungehorsam. Rebellion bedeutet heute, die Welt ernst zu nehmen. Die Jugend um Greta Thunberg, Rezo und Billie Eilish will die Älteren aus dem Demokratie-Koma erwecken. Kolumne von Jagoda Marinić

SZ-Leser diskutieren

Rebellierende Jugend: Ein Segen für die Demokratie? "Ohne Rebellion gibt's keine gesellschaftliche Entwicklung", findet Hamburgerin und zitiert Astrid Lindgren: "Ich glaube sowieso, wenn die jungen Menschen auf alles hören würden, was die Älteren ihnen sagen, würde jede Entwicklung aufhören und die Welt still stehen." Leser Fredl erkennt: "Ich finde vor allem interessant, wer da demonstriert. Diese jungen Menschen haben keine andere Einflussmöglichkeit und vertreten werden sie in der Politik kaum. Also bleibt nur die Straße." Diskutieren Sie mit.