SZ Espresso Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Britisches Unterhaus

(Foto: AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Anna Ernst

Der Tag kompakt

Parlament in London debattiert erneut über Brexit-Vorschläge. Parlamentspräsident John Bercow wird drei bis vier Optionen zur Abstimmung zulassen, die um 21 Uhr beginnen soll. Zum Live-Stream. Können sich die Parlamentarier nicht auf einen Vorschlag einigen, könnte es zu einem EU-Austritt ohne Abkommen am 12. April kommen - oder zu einer erneuten Verschiebung des Brexit. Ein No-Deal-Szenario ist erschreckend realistisch, kommentiert Cathrin Kahlweit.

Scholz bietet Kostenübernahme für Asylunterbringung an. Der Bundesfinanzminister kommt den Kommunen entgegen, die die Hauptlast der Kosten tragen. Scholz macht das Angebot, nochmals mehr als eine Milliarde Euro Integrationshilfen jährlich draufzulegen. Zum Text

Spahn wirbt für doppelte Widerspruchslösung bei der Organspende. Eine Gruppe um den Gesundheitsminister (CDU) und SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat ihre Pläne zur Entscheidungspflicht verteidigt. Es soll grundsätzlich jeder Bürger ab 18 Jahren entscheiden, ob er zur Organspende im Fall des eigenen Hirntods bereit ist. Zum Text

Deutschland übernimmt erstmals Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. Vor allem der Schutz humanitärer Helfer in Konfliktgebieten ist Außenminister Maas ein Anliegen. Für einen Monat wird er die Sitzungen leiten und will dabei auch eigene Themen auf die Tagesordnung bringen, berichtet Daniel Brössler aus New York.

Das teuerste Gemälde der Welt ist verschwunden. Das Werk "Salvator Mundi" hat bei einer Versteigerung 450,3 Millionen Dollar eingebracht. Unklar ist weiterhin, ob es wirklich von da Vinci stammt - und wo es aktuell ist. Längst hätte die Holztafel im Louvre Abu Dhabi zu sehen sein sollen, doch das Museum schweigt. Von Kia Vahland

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Der Kampf der Frauen. Vor 80 Jahren endete der Bürgerkrieg in Spanien. Beim Versuch, Francos Faschisten aufzuhalten, waren Frauen vorn dabei - eine erfand den populärsten Schlachtruf des 20. Jahrhunderts. Von Sebastian Schoepp

"Ich habe noch Street Credibility bei den Kids." Die Moderatorin Hella von Sinnen erklärt, was sie am Fernsehprogramm nervt und warum sie sich für eine der besten Entertainerinnen im Lande hält. Zum Interview von Hans Hoff

Bundesregierung will Briten visafreien Aufenthalt garantieren. Das Innenministerium bereitet entsprechende Regelungen vor. Auch kurze Reisen ohne Visum sollen möglich bleiben. Von Jens Schneider

SZ-Leser diskutieren​

Türkei: Ist die konservative Vorherrschaft am Ende? Nein, glaubt FritzWert. "Erdoğan braucht keine Mehrheit im Volk, um seine Despotie zu zementieren. [...] Obwohl die Menschen ihn mittlerweile über haben, weil er sein Land ins Desaster führt, gibt es keine massive Opposition, die ihn aus dem Amt fegen und zur Rechenschaft ziehen könnte." Stedis schreibt: "Die gute Nachricht ist in jedem Fall, dass selbst die Kontrolle über alle klassischen Medien und eine weitestgehende Unterdrückung der Opposition [...] in Zeiten des Internets nicht mehr ausreicht, um Mehrheiten zu erhalten." Diskutieren Sie mit uns.