SZ Espresso Mueller-Bericht veröffentlicht, Busunglück in Portugal, Kims geplanter Besuch bei Putin

William Barr: Der Justizminister von Trumps Gnaden.

(Foto: Patrick Semansky/AP)

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Von Matthias Fiedler

Der Tag kompakt

Mueller-Bericht veröffentlicht. Noch bevor US-Justizminister Barr den Report des Sonderermittlers Mueller zu den Russlanduntersuchungen veröffentlichte, bezieht er auf einer Pressekonferenz Stellung. Barr zufolge habe es zwar eine russische Einflussnahme auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016 gegeben. Dies sei aber nicht mit US-Präsident Trump oder dessen Umfeld abgesprochen gewesen. Von Sebastian Gierke und Benedikt Peters

Portugal bestätigt Tod von 29 Deutschen bei Busunglück. Sämtliche Todesopfer des Busunfalls auf Madeira am Mittwoch waren Bundesbürger. Das hat das portugiesische Außenministerium erklärt. Außenminister Maas ist noch am Donnerstag gemeinsam mit Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten auf die portugiesische Insel gereist. Er wolle mit den Betroffenen sprechen und den Helfern danken. Von Elisa Britzelmeier, Eva Casper und Thomas Urban

Kim Jong-un soll Putin noch im April besuchen. Auf Einladung des Kremlchefs werde Nordkoreas Machthaber in der zweiten Aprilhälfte in Russland erwartet, teilt Moskau mit. Russische Medien berichten, dass das Treffen in Wladiwostok, im äußersten Osten Russlands, und damit in der Nähe der nordkoreanischen Grenze vorbereitet werde. Im Verhältnis zwischen den USA und Nordkorea zeichnen sich indessen neue Spannungen ab. Mehr Informationen

BGH setzt hohe Hürden für Entschädigungen nach Abschiebehaft. Die Aussichten für Flüchtlinge, wegen einer rechtswidrigen Inhaftierung eine Entschädigung einzuklagen, sind nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshof auf ein Minimum geschrumpft. Das ist im Sinn von Bundesinnenminister Seehofer, der bis Ende Juni 2022 Flüchtlinge, denen die Abschiebung droht, in Gefängnissen unterbringen will. Von Wolfgang Janisch

Nach Brand in Notre-Dame: Großteil der Kunswerke in Sicherheit. Einem Versicherungsexperten zufolge wurden bei dem Brand in der Kathedrale fast alle Kunstschätze gerettet. Das liegt auch daran, dass der Evakuierungsplan minuziös befolgt wurde. Der Direktor von Notre-Dame will nun eine temporäre Holzkirche bauen lassen. Zu den Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Samsungs Falt-Smartphone startet katastrophal. Bei mehreren Testgeräten flackert das Display oder fällt ganz aus. Für Samsung steht bei dem 2000-Euro-Handy viel auf dem Spiel. Jetzt muss der Konzern zeigen, dass er Krisen-PR kann. Von Simon Hurtz

"Wir brauchen radikale Schritte, um Europa zu retten." Der österreichische Weltklasse-Schlagzeuger Martin Grubinger ist begeisterter Europäer, vermisst bei Polit-Entscheidern Mut für "das Richtige" - und skizziert ein starkes Europa mit entmachteten Nationalstaaten. Interview von Oliver Das Gupta

"Man merkt, dass du keine Deutsche bist." Solche Sätze bekommen Kinder hierzulande an Schulen zu hören. Mit Aylin Karabulut haben sie darüber gesprochen. Interview von Laura Hornberger

SZ-Leser diskutieren

Wird Guardiola überschätzt? "Nein", ist postit überzeugt: "Bei keinem Trainer würde man diese Frage stellen, weil kein anderer Trainer so offensichtlich über allen steht." Auch Forist Brasso hält den Coach von Manchester United für "genial". Glennwolf hält ihn hingegen für "total überschätzt" - genau wie Th. Horling, der meint, dass "Guardiola offenkundig die Grenzen seiner Spielweise nicht kennt". Der Leser meint, Guardiola würde "das Grundprinzip des Fußballs" ignorieren. Diskutieren Sie mit. Diskutieren Sie mit uns.