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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Merkel besucht Israel - Pressekonferenz

Merkel und Netanjahu in Jerusalem.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Merkel zu Besuch in Israel. Anlässlich der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen hat sich Israels Premier Netanjahu erneut gegen das Atomabkommen mit Iran gestellt. Kanzlerin Merkel will daran festhalten - betont aber, dass Israel sich verteidigen müsse, "wenn es angegriffen wird". Zur Nachricht. Merkel gelingt es derweil, Netanjahus Siedlungspolitik zu kritisieren, ohne den Premier zu vergrätzen. Damit hat sie mehr Schneid bewiesen als ihr eigener Außenminister, kommentiert Alexandra Föderl-Schmid.

Niederlande weisen Russen wegen Spionageverdachts aus. Die vier ausgewiesenen Spione sollen einen Hacker-Angriff auf die in Den Haag ansässige Organisation für das Verbot Chemischer Waffen geplant haben. Die niederländischen Geheimdienste haben die Operation eigenen Angaben zufolge vereitelt. Die Details

Rückschlag für deutsche EZB-Kritiker. Seit 2015 läuft ein massives Anleihen-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank. Kritiker sagen, die EZB überschreite damit ihre Befugnisse. Eine entsprechende Klage hatte das Bundesverfassungsgericht an den Europäischen Gerichtshof weitergeleitet. Dort hat der Generalanwalt nun deutlich gemacht: Aus seiner Sicht hat die EZB richtig gehandelt. Wolfgang Janisch berichtet.

Deutsche Bahn erhöht Ticketpreise. Zum Fahrplanwechsel im Dezember steigen die Preise im Fernverkehr um durchschnittlich 0,9 Prozent. Auf der Strecke zwischen München und Berlin fahren künftig zwei zusätzliche Schnellzüge. Zur Nachricht

Bayern vor der Landtagswahl. In zehn Tagen wählen die Bayern eine neue Landesregierung. Schon jetzt steht fest, dass sich der Freistaat und seine Wähler verändert haben. Die alte Gleichung "Bayern = CSU" gilt nicht mehr. Ein Datenprojekt

Hat Ronaldo vor neun Jahren in den USA eine Frau vergewaltigt? Auf einer Pressekonferenz hat sich der Anwalt der Frau nun zu den schweren Vorwürfen gegen den Fußballer geäußert. Die Polizei in Las Vegas hat die 2009 eingestellten Ermittlungen indes wieder aufgenommen. Jürgen Schmieder mit den Einzelheiten

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Die Grünen in Bayern: Getragen von Begeisterung. Nur mit den Grünen könnte die CSU aktuellen Umfragen zufolge nach der Landtagswahl eine Zweier-Koalition bilden. Die Grünen liegen in Umfragen konstant bei 17 Prozent. Doch es gibt auch Kritiker, die vor einem Höhenflug warnen. Lisa Schnell berichtet.

Bayerische Staatsregierung schießt sich selbst auf die Rückseite des Mondes. Echte Astronauten belächeln Söders Weltraumplan "Bavaria One". Das ist ärgerlich, denn eigentlich braucht sich Bayerns Raumfahrtindustrie nicht zu verstecken, kommentiert Dieter Sürig.

"Bergsteiger nehmen den Klimawandel am stärksten wahr." Gletscher schmelzen, Wege werden verschüttet: Die warmen Temperaturen verändern die Alpen. Das setzt Bergsteiger neuen Risiken aus, sagt Tobias Hipp vom Deutschen Alpenverein. Doch sind sie nicht selbst Teil des Problems? Interview von Eva Dignös

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"Bavaria One": Liegt Bayerns Zukunft im Weltall? "Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass Bayern sich bezüglich Weltraumtechnologie hervortut, denn verstecken brauchen wir uns hier wahrlich nicht", findet stb-hb. "Aber dieses dilettantische Logo mit dem Konterfei von Söder, das schießt den Vogel ab." TinnyTim kritisiert: "Diese bayerisch-egozentrische Inanspruchnahme eines zutiefst international aufgestellten Wirtschafts- und Forschungssektors beweist die fehlende Kompetenz beim Thema Forschungsförderung. Hätte man den entsprechenden Institutionen wirklich einen Gefallen tun wollen, hätte man die Antragsanforderungen für Forschungsgelder vereinfacht oder standardisiert." Diskutieren Sie mit uns.