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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Klaus Müller, Deutschlands oberster Verbraucherschützer

Klaus Müller ist seit 2014 Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

(Foto: Corinna Guthknecht)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Anne Kleinmann

Der Tag kompakt

EXKLUSIV Kritik an Diesel-Deal der Bundesregierung. In der Nacht hatten sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD auf mehrere Maßnahmen geeinigt. Einwohner und Pendler von bis zu 65 Städten sollen davon profitieren. Bei der Hardware-Nachrüstung bleibt die Regierung allerdings vage. Die Ergebnisse im Überblick. Scharfe Kritik üben die Deutsche Umwelthilfe und der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Er sagt: "Die Autoindustrie tanzt der Politik auf der Nase herum." SZ-Redakteur Michael Bauchmüller kommentiert, die Städter werden nicht viel von den Maßnahmen merken.

Was sich durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ändert: Ausländische Abschlüsse sollen künftig beschleunigt anerkannt werden. Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten sollen die Möglichkeit bekommen, in Deutschland auf Jobsuche zu gehen. Ein Überblick. Die Regierung habe endlich ein bisschen Vernunft gezeigt, davon müsse es aber künftig mehr geben, kommentiert Stefan Braun.

VW trennt sich von Audi-Chef Stadler. Der Automanager sitzt seit Monaten wegen der Diesel-Affäre in Untersuchungshaft. Er sei deswegen nicht mehr in der Lage, seine Aufgabe als Mitglied des Vorstands zu erfüllen, teilt der Aufsichtsrat mit. Mehr dazu

Physik-Nobelpreis für Laser-Werkzeuge. Der Preis geht jeweils zur Hälfte an Arthur Ashkin (USA) sowie an Gérard Mourou (Frankreich) und Donna Strickland (Kanada). Die Details. Damit wird erstmals seit 55 Jahren wieder eine Frau mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet. Wer sie ist, haben Hanno Charisius und Berit Uhlmann aufgeschrieben.

Graciano Rocchigiani tödlich verunglückt. Der ehemalige deutsche Box-Weltmeister starb Medienberichten zufolge bei einem Verkehrsunfall in Italien. Er wurde nur 54 Jahre alt. Zum Text

Opfer von Säureangriff soll 250 000 Euro Schmerzensgeld erhalten. Im Februar 2016 wird Vanessa Münstermann in Hannover von ihrem Exfreund mit Säure attackiert; ihr Gesicht wird dabei verätzt. Der Mann wurde bereits verurteilt. Ob er das Schmerzensgeld zahlen kann, ist fraglich. Zur Meldung

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Das Video geht total ab." Der Steinhöringer Filmemacher Christian Lerch hat bei einem Anti-AfD-Kurzfilm der Initiative "Künstler mit Herz" Regie geführt. In wenigen Tagen wurde der Clip millionenfach im Internet angeschaut. Interview von Jessica Schober

Revolution von rechts. Erst der NSU, dann die "Gruppe Freital", nun soll es wieder eine rechte Terrorzelle in Sachsen geben. Die festgenommenen Männer von "Revolution Chemnitz" sollen "die Mediendiktatur und deren Sklaven" ins Visier genommen haben. Von Klaus Ott, Annette Ramelsberger, Nicolas Richter und Antonie Rietzschel

Die Österreicher begehren auf. Die schwarz-blaue Regierung hat einen Ausbau der direkten Demokratie versprochen. Jetzt wird sie mit Volksbegehren konfrontiert, die frontal gegen sie gerichtet sind. Von Peter Münch

SZ-Leser diskutieren​

Was halten Sie vom Diesel-Deal? "Etwas anderes als Enttäuschung war nicht zu erwarten", schreibt S.G.a.B. "Der Umgang mit den Kunden, besonders im Vergleich mit den USA, ist ein Schlag ins Gesicht - oder tiefer. Wer sich so behandelt fühlt, mir geht es jedenfalls so, wird nie wieder einen VW kaufen. Ein Umtausch und Neukauf ist indiskutabel." Raskolnikov zufolge seien "diese Rabatte primär nichts anderes, als den betrogenen Kunden den Verkauf eines neuen Pkw schön zu rechnen. Damit werden die Hersteller eher noch belohnt. Und ökologisch und in puncto Nachhaltigkeit ist das genauso ein Wahnsinn wie bereits die vergangenen Abwrack- und Verschrottungs-Prämien." Diskutieren Sie mit uns.

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