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Was wichtig ist und wird: Gewalt im Gazastreifen, EU und Iran-Abkommen, Rechtfertigung von Nationalspieler Gündoğan

Von Leila Al-Serori

Was wichtig ist

Türkei und Südafrika rufen Botschafter aus Israel zurück. Bei den Protesten gegen die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem sterben im Gazastreifen 58 Menschen, mehr als 2700 werden verletzt. Es hagelt Kritik gegen US-Präsident Trump und die israelische Regierung. Auch heute könnte die Gewalt wieder eskalieren, berichtet SZ-Korrespondentin Alexandra Föderl-Schmid.

Brüssel will USA Paroli bieten. Die EU sucht nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen nach Wegen, weiter mit Iran zusammenzuarbeiten. Doch Teheran stellt bereits ein Ultimatum. Zum Bericht

Gündoğan verteidigt Treffen mit Erdoğan. Nach dem umstrittenen Foto mit dem türkischen Präsidenten und Kollege Özil betont der Nationalspieler, er habe keinen Wahlkampf machen wollen. Die beiden Fußballer haben keinen Funken politisches Bewusstsein, kommentiert Josef Kelnberger.

Vater der Braut kommt nicht zur royalen Hochzeit. Thomas Markle hat versucht, sein Image mit gestellten Paparazzi-Fotos aufzubessern. Um seine Tochter Meghan nicht weiter zu beschämen, will er hrer Trauung mit Prinz Harry am Samstag fernbleiben. Mehr dazu

Was wichtig wird

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Iranischer Außenminister zu Gesprächen in Brüssel. Nach dem US-Rückzug aus dem Atomabkommen treffen sich zunächst die Außenminister aus Berlin, Paris und London mit der EU-Außenbeauftragten Mogherini. Anschließend kommt der iranische Außenminister Sarif hinzu.

Löw gibt WM-Kader bekannt. Für den vorläufigen Kader für die Fussball-Weltmeisterschaft in Russland darf der Bundestrainer bis zu 35 Spieler der Fifa melden. Bis zum 4. Juni hat er dann Zeit, sich endgültig für 20 Feldspieler und drei Torhüter zu entscheiden.

Bundesgerichtshof urteilt über Zulässigkeit von Dashcam-Bildern als Beweismittel. Ahand eines Verkehrsunfalls in Magdeburg entscheidet der BGH, ob Aufnahmen von Videokameras am Armaturenbrett der Windschutzscheibe vor Gericht genutzt werden dürfen. Es wird eine Grundsatzentscheidung erwartet.

Mordprozess von Höxter wird fortgesetzt. Über Jahre hinweg soll ein Paar mehrere Frauen in ein Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Der 48-Jährige und die 49-Jährige sind wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt. Zwei Frauen starben infolge der Misshandlungen.

Frühstücksflocke

Lasst die großen Fische leben. Der Traum des gemeinen Hobbyanglers ist der große Fisch - und auch die Wissenschaft hatte bisher wenig dagegen. Bislang glaubten Ökologen nämlich, dass insbesondere die kleineren Tiere geschützt werden müssten. Doch wer einen großen Fisch fängt, schadet der Fischgemeinde stärker, als wenn er das gleiche Gewicht an kleinen erlegt, berichtet Kathrin Zinkant.