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SZ Espresso: Der Tag kompakt:Trump und Iran, Legalisierung von Cannabis, Viertklässler im Test

US-Präsident Trump hat in der Frage des Atomdeals mit Iran selbst die Experten und Außenpolitiker seiner eigenen Partei gegen sich.

(Foto: AFP)

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Der Tag kompakt

Trump plant härteres Vorgehen gegen Iran. Die USA halten zwar weiter am Atomabkommen fest. Der US-Kongress soll aber über mögliche Sanktionen beraten. Mehr dazu

Jamaika-Koalition könnte Cannabis legalisieren. Union, FDP und Grüne sind sich in der Gesundheitspolitik ungewöhnlich einig. Vor allem die Zeiten der FDP als "Apothekerpartei" scheinen zu Ende zu sein. Wer bei den Sondierungsgesprächen welche Rolle gibt - Brückenbauer, Fallensteller und Joker -, haben Stefan Braun und Jakob Schulz zusammengestellt.

Viertklässler haben sich in Mathe und Deutsch verschlechtert. Das zeigt der neue Bildungstrend, für den fast 30 000 Grundschüler getestet wurden. Besonders abgebaut hat ein Bundesland im Süden Deutschlands. Die Details

Deutschland hat zu wenig Lade-Stationen für E-Autos. Eine Steckdose für 50 000 Einwohner - das Netz für Elektro-Autos ist in vielen deutschen Städten im internationalen Vergleich miserabel ausgebaut. Dabei hat Tesla gezeigt, dass es gar nicht so schwer ist. Zum Text

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Wer sich mitschämen will, bitte: sehr gerne". 694 von etwa 12 000 Menschen haben in Ochsenfurt die AfD gewählt. Jürgen Schuhmann ist entsetzt - und protestiert deswegen vor dem Rathaus. Mindestens bis Weihnachten. Interview von Olaf Przybilla

Keine Meinung, kein Erfolg. Große Stars wie Eminem beziehen Position in den großen Fragen der Zeit. Warum auch nicht? Die Zeiten sind politisch geladen. Und Konformität zeugt von schwachem Charakter. Kommentar von Andrian Kreye

Der Jangtse spült am meisten Plastik ins Meer. Immer mehr Kunststoff landet im Ozean. Laut einer neuen Studie stammt ein Gros des Plastiks aus nur zehn Flüssen - acht davon in Asien. Von Christoph Behrens

SZ-Leser diskutieren

Wie blicken Sie auf die Wahl in Österreich? "Mit Bangen", schreibt theponepeople, "weil ich befürchte, dass das Ergebnis den Umfragen entsprechen wird". Sebastian Kurz sei zwar "das beste Zugpferd" der Konservativen, trotzdem sei Christian Kern der "mit Abstand bestmögliche Kanzler". Dass mit der FPÖ voraussichtlich Rechtsradikale an die Macht kommen, findet Peter.1949 schlimm. Auch ÖVP-Kandidat Kurz hält er für "skrupellos genug, um Österreich mit seiner Rhetorik weit nach rechts zu rücken". Für Xizor84 hingegen ist Kurz ein Kandidat, den er "auch gerne in Deutschland sehen würde". Vor allem die klare Haltung gegenüber Erdoğan verdiene Applaus, findet der Leser. Diskutieren Sie mit uns.