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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Was wichtig ist

Kein Olympia bei ARD und ZDF. Die Olympischen Spiele 2018 bis 2024 werden nicht live im öffentlichen-rechtlichen Fernsehen übertragen. Die Wettkämpfe werden exklusiv bei Eurosport und anderen TV-Sendern des US-Unternehmens Discovery zu sehen sein. Discovery und die Öffentlich-Rechtlichen konnten sich nicht auf den Verkauf von Sub-Lizenzen einigen. Zu den Einzelheiten. ARD und ZDF müssen jetzt beweisen, dass sie auch ohne Olympia sehenswert sind, kommentiert Hans Hoff.

BGH bestätigt Urteil gegen den "Buchhalter von Auschwitz". Zum ersten Mal ist damit ein Urteil gegen einen ehemaligen SS-Mann rechtskräftig, obwohl Oskar Gröning nicht direkt an Morden beteiligt war. Ob er seine Haftstrafe antreten muss, ist noch nicht klar, berichtet Martin Anetzberger. Mit dem Beschluss schreibt der Bundesgerichtshof Rechtsgeschichte, analysiert Wolfgang Janisch.

Syrische Armee nimmt Nordosten Aleppos vollständig ein. Die Armee und ihre Verbündeten eroberten zwei Stadtteile im Osten der Millionenstadt. Den Regimegegnern droht nun in der seit Monaten umkämpften Stadt der vollständige Zusammenbruch.Mehr dazu

Europakritische Ukip wählt Paul Nuttall zum neuen Parteichef. Der Abgeordnete des Europaparlaments setzte sich mit 62 Prozent der Stimmen seiner Partei gegen zwei Gegenkandidaten durch. Kurz nach dem Brexit-Votum Anfang Juli war Ukip-Mitbegründer Nigel Farage als Vorsitzender zurückgetreten. Dessen Nachfolgerin blieb nur 18 Tage im Amt. Von Paul Munzinger

900 000 Telekom-Router gestört - Hinweise auf Hacker-Angriff. Telefon, Internet und Fernsehgeräte funktionierten bei vielen Telekom-Kunden seit Sonntag nicht mehr. Inzwischen habe man einen Teil der Störungen auch Beheben können, teilte das Unternehmen mit. Die Telekom prüft Indizien, wonach es einen Angriff von außen gab. Das Unternehmen riet betroffenen Nutzern, das Gerät für kurze Zeit vom Strom zu trennen und es dann erneut einzuschalten. Zu den Einzelheiten

Krieg im Netz der Dinge - Die große SZ-Recherche

Die Industrie feiert die totale Vernetzung von Milliarden Alltagsgeräten. Das Internet der Dinge aber birgt Risiken, die niemand ernsthaft kontrolliert. Lesen Sie, wie Menschen ihr Leben im Internet entblößen, ohne es zu wollen. Wie Hacker private Webcams und Drucker nutzen, um große Unternehmen anzugreifen. Und wie ungeschützte Kameras unsere Privatsphäre bedrohen.

Ihre eigene Technik können Sie hier testen.

Das komplette Dossier zur SZ-Recherche finden Sie auf dieser Seite.

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Wahlkampf mit miesen Methoden in Österreich. Meinungsroboter und künstliche Reichweite: Vor der Bundespräsidentenwahl in Österreich versuchen die Kandidaten, die Debatten im Netz zu manipulieren. Die Rechtspopulisten der FPÖ leugnen das und geben sich naiv. Kommentar von Cathrin Kahlweit

Zwei Rosenheimer kämpfen gegen die Kaffeebecher-Verschwendung. Mit einem Mehrwegbecher für Mitnehm-Kaffee wollen die beiden das Müllproblem der Wegwerf-Becher beseitigen. In ihrer Heimat Rosenheim funktioniert das System schon. Von Matthias Köpf

Was von Thomas bleibt. Als Sarah Grays Sohn wenige Tage nach der Geburt stirbt, spendet sie einen Teil seiner Organe. Später will sie wissen, was daraus geworden ist. Über ihre Suche - und Ergebnisse, die sie glücklich machen. Von Hakan Tanriverdi

SZ-Leser diskutieren

Wie lassen sich trotz technischer Neuerungen Arbeitsplätze bewahren? "Die Politik muss sich gemeinsam mit der Wirtschaft der Herausforderung stellen und die Folgen abfedern, indem sie Aus- und Weiterbildung aktiv fördert und begleitet", schreibt Gleichstellungsbeauftragter. Autocrator fordert: "Wir brauchen dringend ein BGE, ein völlig umgekrempeltes Steuersystem und eine neue Sinnstiftung für ein arbeitsbefreites Leben." Cooper8 weist auf alternative Jobmöglichkeiten hin, etwa in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Bildung und Sozialarbeit. Diskutieren Sie mit uns.