Süddeutsche Zeitung

SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Der Tag kompakt

Missbrauch in Lügde: Hauptangeklagte legen Geständnisse ab. Im Prozess um den hundertfachen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde haben Andreas V., 56, und Mario S., 34, die angeklagten Taten vor dem Detmolder Landgericht weitestgehend eingeräumt. Von Jana Stegemann

Zahl der Rechtsextremisten steigt auf 24 100. Das geht aus dem Jahresbericht des Bundesamts für Verfassungsschutz hervor. Das sind 100 mehr als vor einem Jahr und "ein neuer Höchststand", sagt Bundesinnenminister Seehofer, der eine "hohe Gefährdungslage" wegen gewaltbereiter Rechtsextremisten in Deutschland sieht. Zu den Einzelheiten

Ford streicht 12 000 Jobs und schließt sechs Werke. Das betrifft nach Angaben des Konzerns Fabriken in Russland, Frankreich und Wales. Die Zahl der Ford-Standorte in Europa sinkt damit auf 18. Der US-Autohersteller hat 2018 in Europa 400 Millionen Dollar Verlust eingefahren. Ein Jahr zuvor erwirtschaftete Ford noch einen Betriebsgewinn von 367 Millionen Dollar. Zur Meldung

Investor Windhorst steigt bei Hertha BSC ein. Der Fußball-Bundesligist verkauft für 125 Millionen Euro 37,5 Prozent seiner Anteile an den Finanzinvestor Lars Windhorst. Das Kapital soll vor allem in den Kauf neuer Spieler fließen. "Das erhöht unsere Chancen, mittelfristig in Reichweite internationaler Plätze zu kommen", sagte Hertha-Manager Preetz dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die Details

Nach Vergewaltigung von Elfjähriger: Polizei fasst Tatverdächtigen. Der 43-jährige Münchner ist Polizeiangaben zufolge am Donnerstag an seinem Arbeitsplatz festgenommen worden. Der Mann ist laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I mehrfach vorbestraft - unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 17 Fällen. Mehr Informationen

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Eine Geste der Verachtung. Der AfD-Abgeordnete Ralph Müller hat sich im Bayerischen Landtag bei einer Gedenkminute für den ermordeten Walter Lübcke ungeheuerlich verhalten. Schon einmal hat die Fraktion offen ihre Gesinnung gezeigt. Kommentar von Sebastian Beck

Visuelle Dekadenz. Roland Greil entwirft Bühnenshows für "Rammstein", die "Rolling Stones" oder Phil Collins. Beim Publikum entfacht er große Gefühle - mal mit Flammenwerfern, mal mit einem grellbunten Lichtermeer. Von Julia Bergmann

Eine Stadt auf Crack, die sich treiben lässt. Tel Aviv war für unsere Kolumnistin immer ein Sehnsuchtsort. Doch den Versuch, dort zu leben, musste sie nach einigen Monaten wieder abbrechen. Eine Liebeserklärung an die anstrengendste und schönste Stadt der Welt. Von Linda Rachel Sabiers

SZ-Leser diskutieren

AfD - nichts als Verachtung und Provokation? "Der AfD-Abgeordnete Ralph Müller alleine müsste doch das beste Beispiel dafür sein, weshalb man so eine Partei niemals wählen darf", schreibt MK. "Wer sich in heutigen Zeiten immer noch nicht von Rechtsextremismus und Hetze distanziert, der hat im Landtag, Bundestag und generell auf der politischen Ebene nichts zu suchen." Autocrator schreibt: "Seien wir froh über Müllers Verhalten. Damit macht er doch ganz klar, wo der Feind steht: nämlich rechts." Diskutieren Sie mit.

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