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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

In der Antarktis ist einer der größten je beobachteten Eisberge abgebrochen. Die 5800 Quadratkilometer große Eisinsel war Teil des Larsen-C-Schelfeises. Der Vorgang ist ein natürlicher Prozess. Dennoch gehen Forscher davon aus, dass der Klimawandel die Entwicklung beschleunigt hat. Langfristig könnte durch den Abbruch der Meeresspiegel leicht steigen. Mehr dazu von Marlene Weiß

Scholz bittet Hamburg um Entschuldigung. Nach den Randalen um den G-20-Gipfel sagt der Erste Bürgermeister in einer Regierungserklärung, es tue ihm leid, dass es trotz aller Vorbereitungen nicht durchweg gelungen sei, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Er verteidigt seine Entscheidung, den Gipfel in Hamburg abgehalten zu haben. Die Details von Julia Ley. Die CDU fordert indes, die Rota Flora, das autonome Kulturzentrum der Stadt, zu schließen. Die Anwohner haben dafür kein Verständnis. Von Peter Burghardt

Zahl der erwerbstätigen Rentner verdoppelt sich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war im vergangenen Jahr jede neunte Person zwischen 65 und 74 Jahren erwerbstätig. Inzwischen kassieren viele Ältere mehr Einkünfte aus ihrem Job, als aus ihrer Rente - die Bundeskanzlerin will das Thema dennoch aus dem Wahlkampf raushalten. Zur Meldung

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Forscher erwarten "Schüler-Boom". 2025 werden hierzulande etwa 8,3 Millionen Kinder und Jugendliche in allgemeinbildende Schulen gehen. Die Entwicklung trifft die Lehranstalten unvorbereitet. Von Paul Munzinger

15 000 Fans bejubeln ihre Idole - professionelle Computerspieler. Die Kölner Lanxess-Arena ist ausverkauft, mehr als eine Million Menschen verfolgen das Counter-Strike-Turnier im Netz. Das Ziel der Veranstalter: E-Sport soll endlich als Sportart anerkannt werden. Von Caspar von Au

Franzosen rauchen bald für zehn Euro das Päckchen. Die Gesundheitsministerin will, dass die erste Generation von Franzosen ganz ohne Tabak aufwächst. Ein Päckchen Zigaretten soll daher bald so viel wie eine gute Flasche Wein kosten - dem Savoir-vivre zum Trotz. Von Max Sprick

SZ-Leser diskutieren

Radfahren im Stadtverkehr: Wo sehen Sie die Hauptgefahren? "Jeder will sein Recht rücksichtslos durchsetzen", glaubt Poetnix. Da helfe es nur, "sehr vorsichtig zu sein". Baierbrunner sieht eine "untaugliche Verkehrsinfrastruktur und unaufmerksame, oft rücksichtslose Kraftfahrer" als Hauptgefahr. Und Fmraaynk rät: "Auf der Straße fahren. Nicht zu weit rechts, damit man als Verkehrsteilnehmer besser wahrgenommen wird. Bei Kreuzungen immer den Augenkontakt suchen. Kommt der nicht zustande, bremsen. Tag und Nacht Licht an. Nie auf sein Recht pochen." Diskutieren Sie mit uns.

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