bedeckt München
vgwortpixel

SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Der Tag kompakt

Türkei will Vermögen von 3000 Richtern und Staatsanwälten beschlagnahmen. Sie sollen Verbindungen zur Gülen-Bewegung haben, die Staatspräsident Erdoğan für den Putsch verantwortlich macht. Zur Nachricht. Auf einer Pro-Erdoğan-Demo am Sonntag in Köln erwartet die Polizei 30 000 Teilnehmer. Sie kündigt an, hart gegen Gewalt vorzugehen und die Kundgebung notfalls auch zu verbieten. Mehr Informationen

Söder wirft Merkel "Blauäugigkeit" vor. Bayerns Finanzminister kritisiert die Kanzlerin nach ihren Äußerungen zum Anschlag in Ansbach scharf. "Wir schaffen das" - dieser Satz sei in der Flüchtlingspolitik nicht mehr das richtige Signal. Mehr dazu. Wie die Bayern mit dem Gefühl der Bedrohung umgehen, lesen Sie hier.

Papst besucht Gedenkstätte Auschwitz. Am dritten Tag seiner Polenreise trifft sich das Oberhaupt der katholischen Kirche im ehemaligen NS-Vernichtungslager mit Holocaust-Überlebenden. Auf eine Rede verzichtet Franziskus, er will "diesen Moment in Stille erleben". Zu den Bildern

Schweinsteiger tritt aus Nationalmannschaft zurück. Es sei "richtig und vernünftig, nun Schluss zu machen", erklärt der DFB-Kapitän. Auch bei seinem Verein Manchester United steht der 31-jährige Mittelfeldspieler vor dem Aus. Zum Text, den Bildern und den Reaktionen

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Die erste Frau, die US-Präsidentin werden wollte. Vor 144 Jahren bewarb sich Victoria Woodhull für das Amt. Hillary Clintons vergessene Vorgängerin predigte freie Liebe und wollte einen Schwarzen zu ihrem Stellvertreter machen. Von Susan Vahabzadeh

Türkei errichtet einen "Friedhof der Verräter". Die am 15. Juli umgekommenen Putschisten werden in einem gesonderten Areal in Istanbul begraben. "Sie werden in ihren Gräbern keine Ruhe finden", kündigt der Bürgermeister an. Zur Nachricht

Schnell laufen und Sahne zum Frühstück. Florian Neuschwander war früher Leichtathlet - jetzt läuft er ohne Trainer und ohne Plan einfach drauflos. Seine Fans lieben ihn dafür, er steht für eine neue Sport-Generation. Von Sophie Burfeind

SZ-Leser diskutieren

"Wir schaffen das und wir haben bereits viel geschafft": Stimmen Sie der Kanzlerin zu? Für viele Leser sind Merkels Worte nur "Mutmach-Parolen". BeaM bezeichnet sie als "leere Phrasen". Feingeistnotwendigkeit hebt den "konstruktiven Optimismus" ihrer Aussagen hervor, weist aber auch darauf hin, dass viele Probleme damit kaschiert würden. "Merkel hat viele Menschen gegen sich aufgebracht, weil sie ihnen nicht mit einer Silbe gesagt hat, wie es denn geschafft werden soll", resümiert Fredll. Diskutieren Sie mit uns.