bedeckt München 21°
vgwortpixel

SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Irakische Armee erobert Ramadi von IS zurück. Die Befreiung der 300 000-Einwohner-Stadt ist ein bedeutender Erfolg des irakischen Militärs, das im Mai aus der Provinzhauptstadt vertrieben worden war. Das Territorium des sogenannten Islamischen Staats schrumpft. Einen Überblick liefert Markus C. Schulte von Drach. Warum der Dschihadismus trotzdem noch lange nicht besiegt ist, erklärt Tomas Avenarius in seinem Kommentar.

Japan entschuldigt sich für Zwangsprostitution. 200 000 Frauen vor allem aus Korea und China wurden im Zweiten Weltkrieg in japanischen Militärbordellen versklavt. Nun verspricht Tokio den "Trostfrauen" eine Entschädigung. Zum Bericht

Polens Präsident besiegelt Entmachtung des Verfassungsgerichts. Die EU hatte zuvor vergeblich gefordert, das umstrittene Gesetz der konservativen Regierung vor der Unterzeichnung nochmals zu prüfen. Zum Text. Warum die EU nicht zuschauen darf, wie die Regierung in Warschau ihre Macht missbraucht, um die Republik umzubauen, erklärt Stefan Ulrich in seinem Kommentar.

EXKLUSIV SPD verurteilt CSU-Vorstoß für Integrationspflicht als "sinnlosen Aktionismus". Die Sozialdemokraten lehnen den Vorschlag der CSU ab, Flüchtlinge unter Androhung von Leistungskürzungen zu mehr Integration zu bewegen. Unterstützt werden die Christsozialen von der Schwesterpartei. Zum Bericht.

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Staats-Betriebssystem Nordkorea schottet sich auch digital ab - mit Technik, die die Überwachung der Bürger für das Regime leicht macht. Von Sara Weber

Wenn Eisbären Delfine jagen. Die wärmeren Temperaturen verwirren viele Tiere. Ein Meeresforscher sagt: "Ich fürchte, viele Menschen erkennen nicht, dass die Veränderungen dramatischer werden als das, was wir bisher gesehen haben." Von Silke Bigalke

Die Würde des Menschen ist auch an der Grenze unantastbar. Rechtsradikale fühlen sich zur Notwehr gegen Flüchtlinge berufen. Gegen diesen Irrsinn muss gerade auch die CSU vorgehen. Ein Kommentar von Heribert Prantl

SZ-Leser diskutieren

Darf man Skifahren in Zeiten des Klimawandels? "Die Alpen sind ein sehr sensibler Naturraum und für viele bedrohte Arten bereits jetzt schon der letzte Rückzugsraum", schreibt Zitrone21. Die Tourismusbranche hätte schon lange nach weniger invasiven sportlichen Alternativen suchen sollen. Ossi meint, dass man ja auf Langlauf umstellen könne. Trevirensis bemerkt, dass dazu auch der Schnee fehle. Galdis resümiert: "Natürlich darf man Skifahren, sollte jedoch Gebiete mit Schneekanonen meiden." Im Übrigen löse sich das Problem gerade von selbst, denn die Winter würden immer wärmer, schreibt Rallmans. Diskutieren Sie mit uns

© SZ.de/cmy
Zur SZ-Startseite