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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Bundesverfassungsgericht eröffnet NPD-Verbotsverfahren. 2003 war ein NPD-Verbotsverfahren gescheitert, nun kündigten die Karlsruher Richter ein neues Verbotsverfahren ab März an. Der Versuch des Bundesrats, die NPD verbieten zu lassen, ist damit schon einen entscheidenden Schritt vorangekommen, analysiert Wolfgang Janisch.

Terror-Prozess in Celle: Drei und vier Jahre Haft für IS-Rückkehrer. Die zwei Deutsch-Tunesier waren nach wenigen Monaten in Syrien nach Deutschland zurückgekehrt. Sie hatten mit dem Islamischen Staat gebrochen. Nun müssen sie wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung hinter Gitter. Mehr dazu

Zschäpe will sprechen - und zwar über alles. Nachdem sie 247 Verhandlungstage geschwiegen hat, will die Hauptangeklagte im NSU-Prozess nun reden. Am Mittwoch werde Anwalt Grasel ihre 50-seitige Erklärung verlesen. Auch Ralf Wohlleben, der Mitangeklagte, wird sein Schweigen brechen, berichtet Annette Ramelsberger. Was von Zschäpes Aussagen zu erwarten ist, erläutert Ramelsberger mit Tanjev Schultz im Video.

Krank sein und trotzdem arbeiten. Weil die Ausgaben für Krankengeld in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, sollen Arbeitnehmer trotz Krankheit arbeiten. "Wir wollen das aktuelle System flexibilisieren und alltagsnäher machen", sagt der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung. Mehr dazu

Wohnungspreise in Großstädten ziehen kräftig an. Um mehr als sieben Prozent sind die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen allein im vergangenen Jahr gestiegen. Seit 2009 liegt das Plus sogar bei fast 50 Prozent - und ein Ende ist nicht in Sicht, sagen Experten. Mehr dazu

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Was Schüler über Flüchtlinge in ihren Klassen denken. 300 000 Flüchtlinge sollen bis Jahresende deutsche Schulen besuchen. Eine Umfrage zeigt: Ihre Mitschüler sind skeptisch - aber nicht wegen der Herkunft der Neuen.

Schlaf bei mir! Als Kind schläft man oft bei Freunden, aber wenn man erwachsen wird, gehört sich das nicht mehr. Warum eigentlich? Ein Plädoyer fürs auswärts Übernachten.

Was passiert, wenn man aus der Bibel vorliest und behauptet, es sei der Koran. Ein soziales Experiment in den Niederlanden - mit entlarvendem Ergebnis.

SZ-Leser diskutieren

Wie bewerten Sie den Wahlerfolg des Front National? Sébastien de Dégardin empfindet den Sieg des Front National als "Hilferuf. Frankreich fühlt sich schwach, vor allem neben dem wirtschaftlich starken Nachbarn Deutschland." Gunnar zieht aus dem Ergebnis der Regionalwahl Parallelen zur deutschen und österreichischen Politik: "Dort heißt es Front National und hier AFD/NPD und woanders FPÖ." Leser Capgras resümiert: "Das ist halt Demokratie, wenn das Volk wählt." Diskutieren Sie mit uns.

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