bedeckt München 23°
vgwortpixel

SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Nationaler Sicherheitsrat der Türkei

Der türkische Präsident Erdoğan leitet eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrats in Ankara.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Türkei zieht schwarze Liste deutscher Unternehmen zurück. Das Dokument umfasst Hunderte deutsche Firmen, denen Ankara bislang Terrorunterstützung vorwarf. Damit reagiert Erdoğan offenkundig auf die Androhungen aus Berlin, Hermes-Bürgschaften für Investitionen in der Türkei nicht länger zu gewähren und im Rahmen der EU eine Ausweitung der Zollunion bis auf weiteres abzulehnen. Von Stefan Braun

Polens Präsident Duda stoppt umstrittene Justizreform. Zehntausende Polen hatten gegen die Pläne der nationalkonservativen Regierung protestiert. Führenden Juristen zufolge hätte die Reform die Unabhängigkeit der Justiz beseitigt. Das Gerichtswesen müsse dringend reformiert werden, dies dürfe aber nicht zu Ängsten vor einer oppressiven Regierung führen, sagte das Staatsoberhaupt. Mehr dazu

Trumps Schwiegersohn Kushner räumt vier Treffen mit Russen ein. Er habe während des Wahlkampfs und der Übergangszeit im Weißen Haus vier Mal Kontakt mit Vertretern Russlands gehabt. Eine Verwicklung in die Affäre um die mutmaßliche Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf weist er indes zurück. Kushners Erklärung kommt wenige Stunden vor seiner Befragung im Senat. Zu den Einzelheiten

Mann attackiert Passanten in Schaffhausen mit Kettensäge. Fünf Menschen seien verletzt, zwei davon schwer, teilt die Polizei der Stadt in der Schweiz mit. Der Täter ist flüchtig. Einen Terrorakt schließen die Ermittler aus. Zu den Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Es ist Liebe. Céline Dion galt lange als nicht ernst zu nehmende Kitschnudel. Aber diese Zeiten sind vorbei. Ihre Musik ist genau das, was die Welt gerade braucht. Ein Konzertbesuch. Von Kathleen Hildebrand

Das Prinzip Hausfrau. Putzen mit der Stoppuhr, staubsaugen statt essen gehen: Die Schwäbin Inge Schieler lebt und arbeitet Jahr um Jahr für ihre Familie. Kann man stolz sein auf ein Leben, in dem man nie Geld verdient hat? Von Ulrike Schuster

Wie man mit Geistern spricht. Eine Bibliothek in Chicago erhofft sich von Manuskripten aus dem 17. Jahrhundert Einblicke in die Kunst der Schwarzen Magie - und bittet die Bevölkerung um Mithilfe beim Entziffern. Von Markus C. Schulte von Drach

SZ-Leser diskutieren

Ist Polens Gewaltenteilung in Gefahr? "Die Polen machen wieder ihrem Ruf Ehre, sich nicht von Diktatur oder autoritär gesinnten Hinterzimmer-Ministerpräsidenten einschüchtern zu lassen", meint doornail. Violett hingegen traut dem Versprechen von Präsident Duda nicht, sein Veto einzulegen: "Das ist doch mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts als ein politisch-taktisches Manöver, denn es fehlt bisher in den Nachrichten, was der Präsident denn nun konkret in dem Gesetz ablehnt." Diskutieren Sie mit uns.

© SZ.de/jael
Zur SZ-Startseite