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SZ Espresso:Arztpraxen selektieren Patienten, Cum-Ex-Affäre, letzter Tag der Sondierungen

Die Unterschiede zwischen Kassenpatienten und Privatversicherten bleiben groß.

Einen Arzttermin auszumachen, ist im März, Juni, September und Dezember oft unmöglich.

(Foto: Jessy Asmus)

Was wichtig ist und wird.

Was wichtig ist

EXKLUSIV Arztpraxen selektieren bei ihren Patienten. Die Vermutung ist nicht neu, nun ist sie aber durch eine Studie belegt. Demnach sind Privatpatienten immer willkommen, Kassenpatienten werden zu Ende des Quartals wieder weggeschickt. Einzelheiten von Kristiana Ludwig

EXKLUSIV Banken und Börsenhändler sollen Staat um 5,3 Milliarden Euro betrogen haben. Erstmals liegt im größten deutschen Steuerskandal eine konkrete Zahl vor. Die Staatsanwaltschaft droht den Beschuldigten mit Haftstrafen. Zum Bericht von Klaus Ott

Koalitions-Sondierer wollen Fahrverbote vermeiden. Elektromobilität, Nahverkehr und Nachrüstungen von Autos sollen die Luft in den Städten verbessern. Die "blaue Plakette" kommt in den Plänen von CDU, CSU und SPD nicht vor. Weitere Informationen von Michael Bauchmüller und Cerstin Gammelin

Klimawandel macht Überflutungen wahrscheinlicher. Forscher haben die Hochwasser der nächsten Jahrzehnte simuliert. Weltweit sind viele Orte nicht ausreichend geschützt. Auch in Deutschland könnten künftig sieben Mal so viele Menschen betroffen sein wie heute. Mehr dazu

Was wichtig wird

Tag der Entscheidung für Sondierung über neue große Koalition. Nach fünf Tagen wollen CDU, CSU und SPD heute ihre Gespräche über eine Fortsetzung der großen Koalition abschließen. Die größten Knackpunkte wie etwa in Steuer- und Finanzfragen, Migration oder Europa dürften bis spät in die Nacht verhandelt werden.

Irans Außenminister kommt nach Brüssel. Mohamed Dschawad Sarif trifft dort die EU-Außenbeauftragte und Kollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Es geht offiziell um die Umsetzung des Atomabkommens mit Iran. Allerdings ist zu erwarten, dass auch die Lage in Iran nach den regimekritischen Protesten zur Sprache kommt

Frühstücksflocke

Waffe aus dem All im Pharaonengrab. Zu den Grabbeigaben Tutanchamuns gehört ein edel verzierter, eiserner Dolch. Doch konnten die alten Ägypter noch kein Eisenerz schmelzen. Ein französischer Geochemiker hat das Rätsel nun offenbar gelöst: Die Klinge wurde aus einem Meteoriten geschmiedet. Hintergründe und Details von Hubert Filser