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SZ Espresso am 12. Oktober 2016:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Der Tag kompakt

Verfassungsgericht verhandelt Ceta-Abkommen. Hunderttausende Bürger unterstützen die Klage gegen das Freihandelsabkommen mit Kanada. Am ersten Verhandlungstag werden die Argumente beider Seiten vorgetragen - eine vorläufige Entscheidung soll es am Donnerstag geben. Die Details

Russland will mit den USA neue Syrien-Gespräche führen. Auch andere Staaten, die in den Krieg involviert sind, sollen sich nach Moskaus Wunsch beteiligen. Die USA haben noch nicht zugesagt. Mehr dazu

US-Republikaner führen Wahlkampf ohne Trump. Lange ging es der Partei darum, ihren Kandidaten ins Weiße Haus zu bringen. Da Trumps Chancen schwinden, sorgen sich die Republikaner nun um ihre Mehrheit im Kongress. Zur Analyse

Türkei drei Monate nach dem Putschversuch. Es ist nicht mehr dasselbe Land wie zuvor. Der Ausnahmezustand wurde verlängert, Zehntausende Türken zu Feinden erklärt. Nach den Kündigungswellen fehlt es überall an Personal, schreibt Deniz Aykanat.

Entschädigung für Missbrauchsopfer bei Domspatzen. Die katholische Kirche will den Opfern zwischen 5000 und 20 000 Euro zahlen. Der Regensburger Bischof entschuldigte sich. Zum Bericht

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Intime Gespräche mitgehört in der Straßenbahn. Geld, Liebe, Eifersucht - darüber reden Menschen öffentlich in der Bahn. Der Autor Erkan Dörtoluk hört seit Jahren zu und schreibt mit. Von Bianca Hofmann

Deutschland hat das Bauen verlernt. Der wichtigste Neubau Deutschlands, das Bundeskanzleramt im Berliner Regierungsviertel, ist schon nach fünfzehn Jahren marode. Wie kann das sein? Von Gerhard Matzig

"Bauer sucht Frau", nur ernst gemeint. Julia Gillner betreibt eine Facebook-Partnerbörse für Landwirte. Im Gegensatz zur RTL-Sendung versucht sie wirklich, Bauern auf der Suche zu helfen. Und ist damit durchaus erfolgreich. Von Katharina Mau

SZ-Leser diskutieren

Ceta: Wie bewerten Sie das Freihandelsabkommen? Lilo Steppat hält "bi- und multi-laterale Abkommen als Grundidee für wünschenswert. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Partner dieser Abkommen ihr Haus in Ordnung haben - und da kann ich für Europa sagen, dass das nicht so ganz der Fall ist." Autocrator meint: "Ceta ist uninteressant. Es ist Vergangenheit, es ist die Industriezeit, es ist die Warenwelt. Tisa ist der Knackpunkt! Da entscheidet sich im internationalen globalisierten Krieg aller gegen alle, was für uns Sache sein wird oder nicht." Diskutieren Sie mit uns.