Nach tödlichen Auseinandersetzungen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten erneut mehrere Drusen getötet worden. 23 Angehörige der religiösen Minderheit seien in einem Hinterhalt getötet worden, meldete die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Hinter dem Angriff auf der Straße zwischen Suweida im Süden und der Hauptstadt Damaskus sollen syrische Sicherheitskräfte und Mitglieder regierungsnaher Milizen stehen, wie es hieß. Drusische Quellen in Suweida bestätigten der dpa den Angriff. Seit Tagen kommt es in Syrien zu tödlichen Gefechten zwischen sunnitischen Milizen und drusischen Bewaffneten. Dabei kamen seit Montagabend an nach Angaben der Beobachtungsstelle mindestens 70 Personen ums Leben. Ein geistlicher Anführer der Drusen in Syrien, Hikmat al-Hidschri, forderte die internationale Gemeinschaft zum Eingreifen auf.