Das US-Militär hat am Samstag gemeinsam mit Verbündeten bei mehreren Angriffen in Syrien die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) angegriffen. Dies sei Teil eines Einsatzes, der im Dezember nach einem Angriff auf US-Kräfte begonnen habe, teilte das zuständige US-Zentralkommando (Centcom) mit. Bei dem Angriff am 13. Dezember waren nach Militärangaben zwei US-Soldaten und ein ziviler Dolmetscher getötet worden. Die USA haben in Syrien etwa 1000Soldaten stationiert und kooperieren im Kampf gegen den IS mit der neuen syrischen Regierung. Deren Truppen haben sich nach tagelangen Gefechten in der Millionenstadt Aleppo mit kurdischen Kämpfern Berichten zufolge auf einen Waffenstillstand geeinigt. Die letzten Kämpfer der kurdisch dominierten Miliz SDF (Syrian Defence Forces) hätten die Stadt verlassen, meldete der arabische Sender Al Jazeera. Demnach waren mehr als 160 000 Menschen vor den Kämpfen geflohen.