SyrienAssads verschleppte Kinder: Die einen kommen zurück, die anderen sind tot

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Studenten der Universität Damaskus erinnern an die Familie al-Abbasi. Die Kinder, das steht nun fest, sind tot.
Studenten der Universität Damaskus erinnern an die Familie al-Abbasi. Die Kinder, das steht nun fest, sind tot. Izz Aldien Alqasem/Imago

Das Assad-Regime steckte Kinder von Gefangenen in Waisenhäuser und SOS-Kinderdörfer. Hunderte kehren nun heim. Nicht aber die fünf Töchter und der Sohn der Schachmeisterin Rania al-Abbasi.

Von Sonja Zekri, Berlin

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Weniges hat die Menschen in Syrien seit dem Sturz Baschar al-Assads so aufgewühlt wie das Schicksal der verschwundenen Kinder. Tausende Söhne und Töchter von Gefangenen des Regimes wurden ebenso wie ihre Eltern verschleppt. Sie wurden auf Waisenhäuser verteilt und erhielten neue Namen, waren unauffindbar, sie sollten umerzogen werden zu loyalen Assad-Anhängern. Die Kinder kamen nicht nur in staatliche Einrichtungen, sondern auch, und das erbitterte die Syrer besonders, in SOS-Kinderdörfer.

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Syrien
:Das Land der verschwundenen Kinder

Im März 2013 verschleppten Assads Schergen die Schachspielerin Rania al-Abbasi und ihre sechs Kinder. Das ganze Land kennt den Fall. Und er wühlt die Syrer auch deshalb so auf, weil sie sich fragen, ob die SOS-Kinderdörfer dabei eine Rolle gespielt haben.

SZ PlusVon Sonja Zekri

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