Syrien:Nichts geht mehr ohne Russland

Lesezeit: 3 min

Krieg in Syrien: Syrische Truppen mit russischer Flagge

Putins Triumph: Syrische Regierungstruppen schwenken die russische Flagge am nordsyrischen Militärflugplatz at-Tabqa.

(Foto: AFP)

Erdoğan und Putin haben die Nachkriegsordnung für Syrien festgelegt - und damit die Machtverhältnisse im Nahen Osten neu sortiert. Die USA und die Europäer stehen wie die Ritter von der traurigen Gestalt daneben.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

Von einer "historischen Vereinbarung" hat der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan nach dem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi gesprochen. Das war vor allem an das heimische Publikum gerichtet, dem er vermitteln will, alles erreicht zu haben. Die zehn Punkte umfassende Absichtserklärung liest sich nicht gerade wie ein bedeutendes Abkommen, eine Waffenruhe und gemeinsame Patrouillen in Nordsyrien sind darin geregelt. Und dennoch ist es wahrscheinlich, dass der 22. Oktober 2019 in der Geschichtsschreibung einmal als der Tag gelten wird, an dem die Hauptphase des syrischen Bürgerkriegs dem Ende zuging und die Nachkriegsordnung an der Levante vorgezeichnet wurde.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Pescetarische Ernährung
Das Leid der Fische
Ukraine
Immer begeht der Westen denselben Fehler
entspannung,meditation,yoga *** relaxation,meditating,yoga mmq-ydf,model released, Symbolfoto
Corona
"Wer langsam atmet, kann nicht gleichzeitig panisch sein"
Flüchtlinge aus der Ukraine
Zimmer frei
UN-Resolution
Die Welt zeigt Putin, dass er auf der falschen Seite steht
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB