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Syrien-Konferenz:Große Inszenierung, wenig Fortschritt

Syriens Kurden unter Beschuss: türkischer Soldat am Berg Bersaya. Auch bei der Konferenz in Sotschi wurden die Kurden übergangen.

(Foto: Nazeer Al-Khatib/AFP)

Syrien ist reif für den Frieden, findet Moskau. Doch die Konferenz in Sotschi kann zentrale Fragen nicht beantworten.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo

1700 Delegierte aus Syrien, mehr als 500 Journalisten aus 26 Ländern, vom Außenministerium eigens aus Moskau per Chartermaschine eingeflogen, Sotschi mit Plakaten und Transparenten tapeziert: der von Russland organisierte "Syrische Volkskongress" in der Schwarzmeerstadt soll die Botschaft an die Welt senden, dass "Syrien reif ist für den Frieden", wie es Außenminister Sergej Lawrow in seiner Rede formulierte. Und er soll zeigen, dass Russland maßgeblich daran beteiligt ist, ebenso wie an der Gestaltung einer Nachkriegsordnung. Doch so recht wollte die mehrmals verschobene Konferenz trotz aller Bemühungen um perfekte Inszenierung nicht gelingen.

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