Er hat unter Lebensgefahr 50 000 Fotos von Folteropfern aus Syrien ins Ausland geschmuggelt, hat Deutschland Beweise für die weltweit ersten Prozesse gegen syrische Mörder und Folterer geliefert und seinerzeit US-Präsident Donald Trump zu Sanktionen gegen das Regime von Baschar al-Assad bewegt. Nur das Gesicht von „Caesar“, wie sein Deckname lautete, kannte niemand. Bis jetzt.
MenschenrechtsverletzungenDer Chronist der Gräuel in syrischen Gefängnissen
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Auf Geheiß des Regimes fotografierte Farid al-Madhan Folteropfer. Und brachte die Bilder heimlich ins Ausland, die Welt kannte nur seinen Decknamen „Caesar“ – bis jetzt. Über einen, der Unglaubliches geleistet hat.
Von Sonja Zekri
