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Gefängnis in Syrien:Der Folter entkommen

Martin Lautwein

Martin Lautwein hadert bis heute damit, dass er gehen durfte, weil er Deutscher ist. Für jene, die weiter in Assads Gefängnissen sitzen, hat er sich einer Strafanzeige gegen den syrischen Geheimdienst angeschlossen.

(Foto: Regina Schmeken)

Der Deutsche Martin Lautwein reist nach Syrien, will helfen, landet in einem Gefängnis. 48 Tage Hunger und Gewalt. Er ist jetzt wieder in Berlin, ein freier Mann. Aber was bedeutet das schon.

Von Moritz Baumstieger und Lena Kampf

Tür auf, Tür zu. Schön "Guten Tag" sagen, den Regenschirm abnehmen. So sahen bis vor Kurzem die Tage von Martin Lautwein aus. Als Berliner Türsteher ist er eine Idealbesetzung: Er ist fast zwei Meter groß, eine Ausbildung zum Personenschützer hat seine Wachsamkeit trainiert und eine zum Gerüstbauer sein Kreuz. Obwohl er den Job hinschmiss, weil er zu eintönig war, wusste er eine Sache zu schätzen: "Jetzt bin ich der Schließer."

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