Eroberung von AleppoAssad muss in Syrien wieder um seine Macht fürchten

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Islamistische Kämpfer setzten ein Bild des syrischen Machthabers Baschar al-Assad in Brand.
Islamistische Kämpfer setzten ein Bild des syrischen Machthabers Baschar al-Assad in Brand. Aaref Watad/AFP

In Syrien gelingt den Gegnern des Regimes eine überraschende Offensive. Innerhalb von Tagen erobern sie Aleppo und rücken weiter vor. Russland schickt die Luftwaffe – agiert aber sonst zögerlich.

Von Raphael Geiger, Istanbul

War in den vergangenen Monaten vom Krieg im Nahen Osten die Rede, war selten der Krieg in Syrien gemeint. Was in Syrien geschah, war aus den Schlagzeilen verschwunden, auch deshalb, weil jahrelang tatsächlich wenig geschah. Es schien, als hätte sich das Regime von Staatschef Baschar al-Assad durchgesetzt. Jetzt gelang Assads Gegnern innerhalb von Tagen, was sie zu keiner Zeit während dieses Krieges geschafft hatten, also seit 2011. Die verbliebenen Rebellengruppen, darunter vor allem die islamistische Hayat Tahrir al-Scham (HTS), die zuletzt nur die Provinz Idlib im Nordwesten des Landes regierten, durchbrachen die Front westlich von Aleppo und erreichten innerhalb von zwei Tagen das Zentrum der zweitgrößten Stadt des Landes.

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